Fußball
Schalker Aufsichtsratschef bedauert Trennung von Tedesco

Gelsenkirchen (dpa) - Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies bedauert die Trennung von Fußball-Trainer Domenico Tedesco. «Es ist für mich eine sehr schwere emotionale Entscheidung, die der Vorstand getroffen hat, aber wir mitgetragen haben. Mir tut es einfach Leid», wurde der 62-Jährige, der den freigestellten Coach des abstiegsbedrohten Bundesligisten wegen seiner sympathischen Art und Fachkompetenz besonders schätzt, am Freitag in den Zeitungen der Funke Mediengruppe zitiert.

Freitag, 15.03.2019, 07:49 Uhr aktualisiert: 15.03.2019, 08:02 Uhr
Domenico Tedesco, ehemaliger Trainer von Schalke, sitzt bei einer Pressekonferenz.
Domenico Tedesco, ehemaliger Trainer von Schalke, sitzt bei einer Pressekonferenz. Foto: Ina Fassbender

Nach dem Beschluss des Vorstandes, der aus dem neuen Sportchef Jochen Schneider, Finanzchef Peter Peters und Marketingvorstand Alexander Jobst besteht, stimmte das Kontrollgremium des Revierclubs der Trennung vom 33-jährigen Tedesco zu.

«Ich glaube, dass gerade Jochen Schneider die Gesamtsituation sehr ruhig abgewogen hat, um dann zu einer Entscheidung zu kommen. Wir sind einverstanden, weil es so auch nicht mehr weiterging», erklärte Tönnies.

Der FC Schalke 04 hatte Tedesco und dessen Co-Trainer Peter Perchtold nach mehrstündiger Beratung am Donnerstag von ihren Aufgaben entbunden. Im Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen RB Leipzig wird das auf Bundesliga-Rang 14 abgestürzte Team interimsmäßig von Schalkes «Jahrhunderttrainer» Huub Stevens (65) sowie Ex-Profi und Fußball-Lehrer Mike Büskens (50) betreut.

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