Streiks
Awo-Warnstreiks in NRW begonnen: Kitas und Heime betroffen

Düsseldorf (dpa/lnw)- Beschäftigte der Arbeiterwohlfahrt sind am Montagmorgen in Awo-Einrichtungen in ganz Nordrhein-Westfalen in den Warnstreik getreten. Vor der vierten Tarifrunde blieben am Montag die Türen zahlreicher Kindertagesstätten geschlossen, auch Seniorenzentren seien betroffen, sagte eine Sprecherin der Gewerkschaft verdi am Montag. Die Gewerkschaft gehe von einer hohen Streikbeteiligung mit über 2500 Beschäftigten aus. In Essen seien am Vormittag ein Demonstrationszug und eine Kundgebung geplant. Auch am Dienstag sei mancherorts mit weiteren Streiks zu rechnen, so die Sprecherin weiter.

Montag, 18.02.2019, 08:13 Uhr aktualisiert: 18.02.2019, 08:22 Uhr
Eine Awo Kindertagesstätte ist wegen eines Warnstreikes geschlossen.
Eine Awo Kindertagesstätte ist wegen eines Warnstreikes geschlossen. Foto: Caroline Seidel

Die Gewerkschaft fordert zehn Prozent mehr Lohn. In der ersten Verhandlungsrunde hatten die Arbeitgeber insgesamt sieben Prozent bei einer Laufzeit von 30 Monaten angeboten. Anfang März wird wieder verhandelt. Nach eigenen Angaben beschäftigt die Awo landesweit etwa 65 000 Menschen in rund 3000 Einrichtungen. Ende Januar hatten sich Verdi zufolge bereits über 2000 Beschäftigte an Warnstreiks beteiligt.

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