Geschichte
Holocaust-Gedenktag: NRW-Regierungschef besucht Auschwitz

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) besucht am Internationalen Holocaust-Gedenktag (27. Januar) das frühere Konzentrationslager Auschwitz. Begleitet werde Laschet von christlichen, jüdischen und muslimischen Jugendlichen aus NRW, die auf Einladung der Union progressiver Juden zur gleichen Zeit die Gedenkstätte besuchen, teilte die Staatskanzlei am Freitag in Düsseldorf mit. Auf Einladung des polnischen Präsidenten Andrzej Duda werde Laschet im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau auch an der offiziellen Gedenkfeier zum 74. Jahrestag der Befreiung des nationalsozialistischen Vernichtungslagers teilnehmen.

Freitag, 18.01.2019, 11:37 Uhr aktualisiert: 18.01.2019, 11:52 Uhr
Besucher befinden sich am historischen Tor im früheren Vernichtungsslager Auschwitz-Birkenau.
Besucher befinden sich am historischen Tor im früheren Vernichtungsslager Auschwitz-Birkenau. Foto: Jan Woitas

Für Laschet und die Landesregierung seien das Mahnen und Erinnern an das Menschheitsverbrechen der Schoah sowie die Förderung der Erinnerungskultur und das entschlossene Eintreten gegen Antisemitismus zentrale Anliegen, hieß es weiter.

Sowjetische Truppen hatten das deutsche Vernichtungslager im besetzten Polen am 27. Januar 1945 befreit. Allein in Auschwitz-Birkenau waren etwa 1,1 Millionen Menschen von den Nationalsozialisten ermordet worden, die meisten von ihnen Juden. Am Holocaust-Gedenktag wird der sechs Millionen ermordeten europäischen Juden gedacht, der Sinti und Roma, der Zwangsarbeiter und der vielen anderen Opfer des Nazi-Terrors.

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