Regierung
Laschet wünscht sich Deutschland als Motor der EU

Bonn (dpa/lnw) - Die deutsch-französische Freundschaft muss nach den Worten von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) wieder «zum Motor der Europäischen Union werden». Bei einem Treffen mit dem französischen Premierminister Édouard Philippe sagte der nordrhein-westfälische Regierungschef am Donnerstag in Bonn: «In einer Zeit, in der Herausforderungen wie die Globalisierung, die Digitalisierung oder die weltweite Migration zu bewältigen sind, brauchen wir eine neue europäische Dynamik, die ein Land allein nicht entfachen kann.»

Donnerstag, 10.01.2019, 18:36 Uhr aktualisiert: 10.01.2019, 18:42 Uhr
Armin Laschet (CDU), NRW-Ministerpräsident.
Armin Laschet (CDU), NRW-Ministerpräsident. Foto: Oliver Berg

Ein Thema des Treffens war die anstehende Unterzeichnung eines neuen Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrags am 22. Januar in Aachen durch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Staatspräsident Emmanuel Macron. Dies werde ein «historisches Ereignis» sein, sagte Laschet. Philippe besuchte in Bonn unter anderem das Gymnasium, in dem er in den 80er Jahren seine Abiturprüfung abgelegt hatte.

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