Kriminalität
Verschüttetes Benzin bei syrischer Familie

Bad Oeynhausen (dpa/lnw) - Im Fall einer möglichen versuchten Brandstiftung im Haus einer syrischen Familie in Bad Oeynhausen haben die Behörden die Ermittlungen zunächst eingestellt. Es habe sich bislang kein konkreter Tatverdacht ergeben, hieß es. Wer im Haus Benzin verschüttet habe, sei weiter unklar. Offenbar sei niemand von außen eingedrungen.

Freitag, 07.12.2018, 15:46 Uhr aktualisiert: 07.12.2018, 15:52 Uhr

In der Doppelhaushälfte der neunköpfigen Zuwandererfamilie hatten Bewohner am 24. November in mehreren Zimmern eine ausgeschüttete brennbare Flüssigkeit bemerkt. Zu einem Feuer kam es aber nicht.

Ermittler hätten keine Spuren entdeckt, denen zufolge jemand von außen in das Wohnhaus eingedrungen sei. Auch deute nichts auf ein fremdenfeindliches Motiv der Tat hin. Zuvor war deswegen der Staatsschutz eingeschaltet worden. Eine Mordkommission hatte wegen schwerer Brandstiftung und versuchten Mordes ermittelt, weil auch im Nachbarhaus Menschen in Gefahr geraten waren.

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