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Prozess um Kölner Archiv-Einsturz: Staatsanwalt plädiert

Köln (dpa/lnw) - Im Prozess um den Einsturz des Kölner Stadtarchivs wird heute das Plädoyer des Staatsanwalts erwartet. Vier Mitarbeiter von Baufirmen und den Kölner Verkehrsbetrieben (KVB) sind wegen fahrlässiger Tötung und Baugefährdung angeklagt. Sie waren am Bau einer neuen U-Bahn-Haltestelle beteiligt. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft hat ein Fehler bei den Bauarbeiten zu dem Unglück geführt. Die Firmen bestreiten die Vorwürfe.

Mittwoch, 26.09.2018, 01:52 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 26.09.2018, 01:47 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 26.09.2018, 01:52 Uhr
Feuerwehrmänner und THW-Helfer suchen in den Trümmern des Historischen Stadtarchivs nach Archivgütern.
Feuerwehrmänner und THW-Helfer suchen in den Trümmern des Historischen Stadtarchivs nach Archivgütern. Foto: Oliver Berg

Beim Einsturz des Archivgebäudes waren im März 2009 zwei Anwohner ums Leben gekommen, der Sachschaden beläuft sich nach Angaben der Stadt Köln auf mehr als eine Milliarde Euro. Das Landgericht Köln könnte nun im kommenden Monat sein Urteil sprechen - deutlich vor Ende der Verjährungsfrist.

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