Wissenschaft
Superrechner «Juwels» leistet so viel wie 60 000 Computer

Jülich (dpa/lnw) - Ein neuer Supercomputer im Jülicher Forschungszentrum soll bei der Auswertung gigantischer Datenmengen helfen. Die «Juwels» getaufte Anlage wurde am Dienstag offiziell eingeweiht, für erste Projekte war der Rechner schon seit Juni im Betrieb. Eine Spitzenleistung von bis zu zwölf Petaflops sei möglich, sagte Dorian Krause, der für Aufbau und Betrieb von «Juwels» verantwortlich ist. Das entspricht zwölf Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde. «Wenn man das umrechnet, kommt man ungefähr auf die Rechenleistung von 60 000 modernen Computern», sagte Krause.

Dienstag, 18.09.2018, 15:42 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 18.09.2018, 15:36 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 18.09.2018, 15:42 Uhr
Der Supercomputers «Juwels» wurde im Forschungszentrum Jülich eingeweiht.
Der Supercomputers «Juwels» wurde im Forschungszentrum Jülich eingeweiht. Foto: Marius Becker

Bei einer weltweiten Top-500-Liste der schnellsten Computer hatte sich «Juwels» im Juni bereits als schnellster Superrechner aus Deutschland positionieren können. Global belegte er Platz 23. Zur symbolischen Einweihung am Dienstag kamen auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU).

«Juwels» ist nach Angaben des Forschungszentrums auf ein breites Aufgabenspektrum ausgelegt. Hirn- und Klimaforschung, Medikamentenentwicklung oder Astronomie seien nur einige der Gebiete, in denen der Rechner nützen könne.

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