Prozesse
Keine Einigung im Streit um Grab von Kurzhaarkatze Minki

Mönchengladbach (dpa/lnw) - Im Streit um die korrekte Ausgestaltung eines Katzengrabes auf einem Tierfriedhof hat auch ein Gerichtstermin keine Einigung gebracht. Die Klage des Katzenbesitzers gegen die Friedhofsbetreiberin wurde am Freitag am Amtsgericht Mönchengladbach abgewiesen - allerdings handelt es sich um ein sogenanntes Versäumnisurteil. Der Kläger hat durch das taktische Manöver Zeit, ohne Begründung Einspruch einzulegen, wie ein Gerichtssprecher erläuterte. «Der Sinn ist, am Ende Zeit zu gewinnen», sagte er.

Freitag, 14.09.2018, 14:42 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 14.09.2018, 14:33 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 14.09.2018, 14:42 Uhr
Vor dem Grab der Katze Minki steht eine Sitzbank.
Vor dem Grab der Katze Minki steht eine Sitzbank. Foto: Christophe Gateau

Bei dem Zwist geht es um das Grab einer Kurzhaarkatze mit Namen Minki in Mönchengladbach. Minkis Besitzer wirft der Betreiberin des Friedhofs vor, die Grabfläche so verkleinert zu haben, dass sein Haustier nun unter den Randsteinen liege. Die Betreiberin hält dagegen: Die Größe des Grabes sei mindestens so wie vereinbart und die Katze liege in dem umrandeten Feld. «Wir wollen hoffen, dass es nicht zu einer Exhumierung kommen muss», sagte ihre Anwältin.

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