Prozesse
Mutmaßlicher Millionenbetrüger soll hinter Gitter

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Staatsanwaltschaft hat für einen vorbestraften mutmaßlichen Millionenbetrüger in Düsseldorf viereinhalb Jahre Gefängnis beantragt. Das sagte eine Sprecherin des Düsseldorfer Landgerichts. Die Verteidigung forderte eine Strafe von maximal drei Jahren Haft. «Ich bekenne mich in allen Punkten für schuldig», hatte der 48-Jährige im Gerichtssaal gesagt. Die Anklage wirft ihm 18 Fälle von gewerbsmäßigem Betrug mit einem Volumen von weit über drei Millionen Euro vor.

Mittwoch, 14.02.2018, 16:50 Uhr

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand.
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener

Der 48-Jährige soll Immobilien, Möbel und Autos für mehrere Millionen Euro gekauft haben, obwohl er mittellos war. Mit gefälschten Bankbelegen gaukelte er ein angebliches Vermögen vor. So soll der Angeklagte drei Immobilien im Wert von jeweils rund einer Million Euro erworben haben. Einer der so getäuschten ist ein bekannter Schauspieler und Theaterdirektor. Das Urteil soll am Mittwoch kommender Woche (21. Februar) verkündet werden.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5524453?categorypath=%2F2%2F62%2F798625%2F819389%2F
Nachrichten-Ticker