Kriminalität
Haftstrafen im Dortmunder Prozess um Lidl-Erpressung

Dortmund (dpa/lnw) - Wegen Erpressung des Lebensmittel-Discounters Lidl hat das Dortmunder Landgericht zwei Männer zu jeweils zwei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Die beiden 45 und 46-Jährigen hatten laut Urteil vom Montag in verschiedenen Filialen in Dortmund, Wuppertal und dem Rheinland mit Pflanzenschutzmittel vergiftete Lebensmittel in die Regale gestellt. Die Dosierung war dem Gericht zufolge aber so gering, dass zu keiner Zeit eine Gefahr für Verbraucher bestand. Zur Zahlung der später per E-Mail geforderten fünf Millionen Euro in der Internetwährung Bitcoin kam es nicht. Die Angeklagten hatten die Tat bis zuletzt bestritten.

Montag, 30.10.2017, 11:32 Uhr

Außenansicht des Landgerichts in Dortmund.
Außenansicht des Landgerichts in Dortmund. Foto: Bernd Thissen
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