Kommunen
Heimatministerin will plattdeutsche Ortsschilder erlauben

Bielefeld -

Nordrhein-Westfalens Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) will erlauben, dass auf Ortsschildern künftig auch der Name des Dorfes in Plattdeutsch steht. 

Donnerstag, 26.10.2017, 15:00 Uhr

Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU).
Ladbergen, Hörstel und Lengerich könnten ihre plattdeutschen Bezeichnungen nach dem Willen von Heimatministerin Scharrenbach künftig auf dem Ortsschild ergänzen. Foto: Colourbox.de

In Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg sei das schon seit Jahren erlaubt, sagte sie der «Neuen Westfälischen» (Donnerstag). Vor allem die Fachstelle für Niederdeutsch im Westfälischen Heimatbund setzt sich seit Jahren für die Genehmigung der Ortsschilder mit plattdeutschem Zusatz ein. Früher hatten die schwarz-gelbe Landesregierung und zuletzt auch die rot-grüne Regierung das abgelehnt und argumentiert, dass solche Schilder mit Zusatzbezeichnung für Autofahrer schwerer zu lesen seien.

 

Das sind die Minister der CDU-FDP-Koalition in NRW

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  • Die neue nordrhein-westfälische Regierungsmannschaft ist komplett. Sechseinhalb Wochen nach der Landtagswahl hat Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Donnerstag in Düsseldorf sein Kabinett vorgestellt.

    Foto: dpa
  • Die Schlüsselministerien für Finanzen und für Inneres werden von der CDU geleitet. Neuer Finanzminister wird Lutz Lienenkämper.

    Foto: Franz-Peter Tschauner
  • Das Innenministerium übernimmt Herbert Reul von seinem umstrittenen Vorgänger Ralf Jäger (SPD).

    Foto: Michael Kappeler
  • Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales übernimmt ein alter Bekannter - Karl-Josef Laumann (CDU) kommt in sein altes Ministerium zurück.

    Foto: Caroline Seidel
  • Ein Ministerium für Kultur und Wissenschaft übernimmt Isabell Pfeiffer-Poensgen. Sie ist parteilos und bisher Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder.

    Foto: Britta Schulte
  • Ein neu zugeschnittes Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung übernimmt Ina Scharrenbach.

    Foto: Friso Gentsch
  • Das Verkehrsministerium leitet Hendrik Wüst (CDU).

    Foto: Achim Scheidemann dpa/lnw
  • Das Justizressort erhält Peter Biesenbach, der den Amri-Untersuchungsausschuss im letzten Landtag geleitet hatte.

    Foto: dpa
  • Der Anwalt des verstorbenen Alt-Bundeskanzlers Helmut Kohl, Stephan Holthoff-Pförtner (CDU), war Minister für Bundesangelegenheiten, Europa, Internationales und Medien. Doch im August dann der überraschende Schritt: Er gab seine Zuständigkeit für den Bereich Medien  an den Ministerpräsidenten ab.

    Foto: Sophia Kembowski
  • Die FDP hatte ihre Minister bereits am Mittwoch benannt. Der Vizevorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Joachim Stamp wird stellvertretender Regierungschef und ein Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Flüchtlinge und Integration führen.

    Foto: Achim Scheidemann
  • Der frühere NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart erhält das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Digitales und Innovation.

    Foto: A3730 Federico Gambarini
  • Als neue Schulministerin schickt die FDP die bildungspolitische Sprecherin ihrer Landtagsfraktion, Yvonne Gebauer, ins Kabinett.

    Foto: Rolf Vennenbernd
  • Zu ihrem neuen Vorsitzenden hat die CDU-Landtagsfraktion den Generalsekretär der NRW-CDU, Bodo Löttgen (r.) gewählt.

    Foto: Guido Kirchner
  • Schulze Föckings Nachfolgerin ist Ursula Heinen-Esser. Bislang war sie vor allem in der Bundespolitik aktiv.

    Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

 

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