Banken
Tarifstreit bei Postbank kommt in die entscheidende Phase

Der Streit um Lohnsteigerungen und Jobgarantien bei der Postbank gewinnt an Schärfe. Arbeitgeber und Arbeitnehmer treffen sich zur vierten Verhandlungsrunde. Und Verdi droht bereits mit unbefristeten Streiks.

Montag, 23.10.2017, 05:55 Uhr

Eine Person hält eine Trillerpfeife mit dem Logo der Gewerkschaft Verdi.
Eine Person hält eine Trillerpfeife mit dem Logo der Gewerkschaft Verdi. Foto: Stefan Sauer

Bonn (dpa) - Der Tarifstreit für die rund 18 000 Beschäftigten der Postbank kommt in eine womöglich entscheidende Phase. Vor der vierten Verhandlungsrunde heute droht die Gewerkschaft Verdi mit unbefristeten Streiks, wenn es zu keiner Einigung kommen sollte. 97,7 Prozent der Beschäftigten hätten in einer Urabstimmung für einen Arbeitskampf gestimmt.

Die Gewerkschaft fordert bei der Integration der Postbank in das Privat- und Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank einen Kündigungsschutz bis Ende 2022 und außerdem fünf Prozent mehr Geld. Das Unternehmen hatte zuletzt den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Mitte 2019 und 2,5 Prozent mehr Geld angeboten.

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