Energie
Eon steckt in roten Zahlen: Konzern legt Quartalszahlen vor

Essen (dpa) - Nach der historischen Aufspaltung und dem Börsengang seiner Kraftwerkstochter Uniper ringt der Energiekonzern Eon weiter um Befreiung von seinen Altlasten. An diesem Mittwoch legt Konzernvorstand Johannes Teyssen die Geschäftszahlen für die ersten neun Monate 2016 vor. Erwartet werden dabei weitere milliardenschwere Abschreibungen auf die verbliebenen Eon-Anteile an Uniper, wodurch der Konzern noch tiefer in die roten Zahlen rutschen dürfte. Zudem drohen heftige Belastungen aus dem Atomgeschäft. Unter dem Strich soll nach Einschätzung von Analysten ein Minus von gut 6,4 Milliarden Euro stehen.

Mittwoch, 09.11.2016, 03:02 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 09.11.2016, 02:52 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 09.11.2016, 03:02 Uhr
Eon legt Quartalszahlen vor.
Eon legt Quartalszahlen vor. Foto: Roland Weihrauch

Insgesamt hat Eon im Zuge der radikalen Neuausrichtung inzwischen gut 17 Milliarden Euro abgeschrieben, davon 3,8 Milliarden im ersten Halbjahr. Nun dürften noch einmal 3,4 Milliarden Euro hinzukommen. Die verbliebene 47-prozentige Beteiligung an Uniper stand zuletzt noch mit rund 5,5 Milliarden Euro in den Eon-Büchern. Nach dem Börsengang ist das Paket aber nur noch knapp 2,2 Milliarden Euro wert. Die Differenz dürfte voll auf das Konzernergebnis von Eon durchschlagen.

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