Umwelt
Klimawandel: Hitzewellen, wenig Schnee, viele Insekten

Düsseldorf (dpa/lnw) - Weniger Schnee- und Eistage, mehr Hitzewellen in den Städten und Insektenplagen mit Krankheitsrisiken - das sind messbare Auswirkungen des Klimawandels auch in Nordrhein-Westfalen. Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) legte am Montag in Düsseldorf den zweiten Klimawandelbericht des Landesumweltamts vor. Wichtigstes Ergebnis: die Jahresdurchschnittstemperatur steigt eindeutig an - mit Folgen für Mensch, Tier, Wälder und Gewässer. Seit Beginn der Messungen 1881 wurden 11 der 20 wärmsten Jahre in diesem Jahrhundert erfasst. Gleichzeitig sank die Zahl der Schnee- und Eistage. Schneekanonen könnten darauf keine Antwort sein, warnte Remmel.

Montag, 07.11.2016, 13:34 Uhr

Umweltminister Remmel (Grüne) spricht bei einer Pressekonferenz zum Thema Klima.
Umweltminister Remmel (Grüne) spricht bei einer Pressekonferenz zum Thema Klima. Foto: Jannis Mattar
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