Pferdesport
Sendenhorster Otto Becker bleibt Bundestrainer der Springreiter

Warendorf/Sendenhorst -

Otto Becker bleibt Cheftrainer der deutschen Springreiter. Der zum Jahresende auslaufende Vertrag mit dem 57 Jahre alten Erfolgscoach aus Sendenhorst wurde um vier Jahre verlängert. 

Donnerstag, 03.11.2016, 11:41 Uhr

Otto Becker bleibt Bundestrainer der Springreiter.
Otto Becker bleibt Bundestrainer der Springreiter. Foto: Friso Gentsch

Dennis Peiler, Geschäftsführer des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR), teilte die Vertragsverlängerung am Donnerstag mit. Neben Becker gehören auch Heinrich-Hermann Engemann (Porta Westfalica), Peter Teeuwen (Hanstedt) und Eberhard Seemann (Warendorf) bis 2020 zum Trainerstab der deutschen Springreiter .

Der frühere Springreiter und Mannschafts-Olympiasieger Becker hatte den Trainer-Job 2009 nach der Trennung des DOKR von Kurt Gravemeier übernommen. Zu den größten Erfolgen seiner Amtszeit gehören die Team-Goldmedaillen bei der WM 2010 in den Lexington/USA und bei der EM 2011 in Madrid. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro hatte Beckers Team Bronze gewonnen. Seit dem Ende der aktiven Karriere betreibt der gelernte Winzer in Sendenhorst bei Münster einen Reitstall.

Die Olympia-Starter aus dem Münsterland

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  • Bei den Sommerspielen 2008 in Peking waren es 18, in London vor vier Jahren zwölf Olympioniken aus dem Münsterland. In diesem Jahr gehen neun hiesige Athletinnen und Athleten bei den 33. Spielen in Rio an den Start. Die Reiter sind in der Mehrheit – und sind auch, was die Medaillenchancen angeht, deutlich favorisiert. Lisa Stetzkamp (Grafik) und Jürgen Beckgerd stellen die Teilnehmer aus dem Münsterland vor.

    Foto: dpa
  • „Wir wollen Mannschaftsgold. Für mich wäre es ein Traum, auch eine Einzelmedaille in Rio zu gewinnen.“  - Ingrid Klimke

    Foto: Lisa Stetzkamp
  • „Es geht nicht um den Rekord. Bei Olympia dabei zu sein,
    ist immer etwas Besonderes.“ - Ludger Beerbaum, der zum siebten Mal an den Sommerspielen teilnimmt

    Foto: Lisa Stetzkamp
  • „Ich fühle mich topfit und traue mir eine Medaille zu, auch wenn die Konkurrenz unglaublich stark ist.“ - Levant Tuncat

    Foto: Lisa Stetzkamp
  • „Wenn Andreas Ostholt in Rio für Deutschland startet, erfüllt uns das schon mit großer Freude. Er ist damit nicht nur für den Standort Warendorf, sondern für die gesamte Bundeswehr ein imagebestimmender Faktor.“ - Oberst Michael Maul, Kommandeur der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf

    Foto: Lisa Stetzkamp
  • „Bei den Spielen in Rio liegt das Hauptaugenmerk auf dem Finale.“ - Christine Wenzel

    Foto: Lisa Stetzkamp
  • „Olympia ist natürlich das Größte. Ich finde es super, dass wir Reiter wie schon 2012 in London im olympischen Dorf wohnen.“ - Marcus Ehning

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  • „Olympia ist einfach etwas Riesengroßes. Ich glaube, wenn ich in Frankfurt in den Flieger steige, dann bin ich meganervös.“ - Karin Schnaase

    Foto: Lisa Stetzkamp
  • „Dieses Jahr ist ein besonderes Jahr und ich darf den Traum von Olympia in Rio de Janeiro ein zweites Mal erleben!“ - Tatjana Pinto

    Foto: Lisa Stetzkamp
  • „Es ist ein Lebenstraum, der wahr wird. Es gibt keine Worte, die meine Gefühle beschreiben können.“ - Friederike Möhlenkamp

    Foto: Lisa Stetzkamp

Ex-Reiter Engemann bleibt weiterhin Disziplintrainer und wird zudem das Amt des Bundestrainers der U25-Reiter ausüben. Teeuwen übernimmt als Nachfolger von Markus Merschformann die Betreuung der Junioren (U18) und der Jungen Reiter (U21) sowie das Springtraining der Auszubildenden am DOKR-Bundesleistungszentrum. Dafür gibt er das Amt des Landestrainers im Landesverband Hannover ab.

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