Flüchtlinge
Flüchtlingsunterbringung: Jäger und Bürgermeister beraten

Düsseldorf (dpa/lnw) - Angesichts der hohen Flüchtlingszahlen berät Innenminister Ralf Jäger (SPD) mit vielen Bürgermeistern aus NRW über die wachsenden Herausforderungen bei der Unterbringung. Der Minister hatte die Spitzenvertreter der 115 Kommunen mit Landesunterkünften am Mittwoch nach Düsseldorf eingeladen. Es gehe um Austausch, eine Darstellung der Lage und Probleme vor Ort und auch um finanzielle Fragen wie eine stärkere Kostenübernahme durch den Bund, sagte ein Ministeriumssprecher zum Start des Treffens am Mittag. Nach neuester Schätzung werden 2015 insgesamt rund 150 000 Flüchtlinge im bevölkerungsreichsten Bundesland erwartet, derzeit kommen täglich bis zu 1000 Schutzsuchende.

Mittwoch, 12.08.2015, 13:12 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 12.08.2015, 13:03 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 12.08.2015, 13:12 Uhr
Der nordrhein-westfälische Innenminister, Ralf Jäger.
Der nordrhein-westfälische Innenminister, Ralf Jäger. Foto: Maja Hitij

NRW  verfügt aktuell über 26 000 Plätze in  Landesunterkünften . Es gibt fünf Erstaufnahmeeinrichtungen - in Dortmund , Bielefeld, Unna, Bad Berleburg und Burbach. Hinzu kommen inzwischen rund 90 Notunterkünfte sowie 20 zentrale Unterbringungseinrichtungen des Landes.

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