Umwelt
Nach der Lippe-Verlegung: Viele Arten in der neuen Aue

Wesel (dpa/lnw) - Umweltschützer in NRW registrieren ein Jahr nach der Teilverlegung der Lippe am Niederrhein eine große Artenvielfalt in der neuen Auenlandschaft. Es sei ein einzigartiger Naturentwicklungsraum entstanden, sagte Peter Malzbender vom Naturschutzbund Wesel. Die Biologische Station sprach von einem Freilandlabor, in dem bislang 200 Pflanzenarten, 60 Brutvogel- und 40 Wasservogelarten sowie 30 Fischarten erfasst wurden. Sogar der Lachs ist demnach gesichtet worden.

Dienstag, 11.08.2015, 07:52 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 11.08.2015, 07:46 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 11.08.2015, 07:52 Uhr
Die Lippemündung in Wesel ist durch den Lippeverband verlegt worden.
Die Lippemündung in Wesel ist durch den Lippeverband verlegt worden. Foto: Hans Blossey

Das Großprojekt des Lippeverbandes, bei dem der Fluss auf seinem Weg zur Mündung in den Rhein rund 250 Meter weiter nach Süden verlegt worden war, wurde nach fünf Jahren Bauzeit 2014 abgeschlossen. Die Kosten von 19 Millionen Euro trug das Land. Auf dem alten Flussbett wird nun eine Umgehung der Bundesstraße 58 gebaut.

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