Kommunen
Gericht verhandelt erneut über Dortmunder Straßenstrich-Verbot

Dortmund (dpa/lnw) - Das vier Jahre alte Verbot des Straßenstrichs in Dortmund steht erneut auf dem Prüfstand der Justiz. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster verhandelt auf Betreiben der Stadt den Fall am Dienstag (11.8.) in zweiter Instanz. Nachdem eine Prostituierte vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen vor zwei Jahren einen Kompromiss erstritten hatte, konnte die Stadt jetzt eine Berufsverhandlung durchsetzen. Sie will das 2011 aus Gründen des Jugendschutzes ausgesprochene Verbot jeder Straßenprostitution durchsetzen. Damals uferte der Straßenstrich in der Nordstadt nach dem Zuzug vor allem südosteuropäischer Frauen aus. Das von einer Prostituierten angerufene Verwaltungsgericht schränkte das völlige Verbot aber auf die weitere Innenstadt ein.

Montag, 10.08.2015, 07:54 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 10.08.2015, 07:46 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 10.08.2015, 07:54 Uhr
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