Fußball
Innenminister: Weniger Polizeipräsenz bei Bundesliga bleibt

Düsseldorf (dpa) - In Nordrhein-Westfalen wird die Polizeipräsenz bei Partien in der Fußball-Bundesliga weiterhin auf Hochrisikospiele konzentriert. Dieses im vergangenen Jahr eingeführte Konzept habe seine Bewährungsprobe bestanden, sagte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) der «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung» (Samstag). «Trotz zehn Prozent mehr Ligaspielen waren unter dem Strich weniger Polizisten im Einsatz», sagte Jäger. Bei den insgesamt 231 Spielen in den ersten drei Ligen in NRW wurden in der Saison 2014/2015 49 051 Beamte eingesetzt. 2013/2014 waren es bei 210 Spielen 49 331 Polizisten.

Samstag, 08.08.2015, 13:32 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 08.08.2015, 13:24 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Samstag, 08.08.2015, 13:32 Uhr
NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD).
NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD). Foto: Maja Hitij

Trotz der geringeren Zahl habe es weniger Gewaltopfer gegeben. Daher werde das «flexible Polizei-Konzept fortgeführt», betonte Jäger eine Woche vor dem Bundesliga-Start. Zudem würden die Clubs die Sicherheit in ihren Stadion verstärken. «Sie betreuen ihre Anhänger intensiver und begleiten sie beispielsweise durch eigene Ordner zu Auswärtsspielen. Das sind sehr gute Signale», sagte Jäger.

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