Landrat begrüßt Verbotsvertrag
„Frieden nur ohne Atomwaffen“

Kreis Coesfeld. Am Freitag (22. Januar) ist der von den Vereinten Nationen im Jahr 2017 verabschiedete Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft getreten. Atomwaffen sind ab jetzt völkerrechtlich geächtet und verboten.

Sonntag, 24.01.2021, 08:00 Uhr
Landrat begrüßt Verbotsvertrag: „Frieden nur ohne Atomwaffen“
Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr (r.) hisst als bekennendes Zeichen für den Atomwaffenverbotsvertrag die Mayors-for-Peace-Fahne. Foto: az

Die Organisation Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden“), ein von Hiroshima geführtes, weltweites Städtebündnis mit rund 8000 Mitgliedern, darunter 700 Städte in Deutschland, begrüßt das Inkrafttreten des Vertrages. Aus dem Kreis Coesfeld sind die meisten Städten und Gemeinden dabei; der Kreis Coesfeld selber ist ebenfalls Mitglied des Bündnisses. Die Gemeinde Nottuln ist schon seit über 20 Jahren Mitglied.

Als Zeichen ihrer Unterstützung für das besondere Ereignis hissten etliche Mitgliedsstädte am Freitag die grün-weiße Mayors for Peace-Flagge. Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr: „Als Mitglied der Mayors for Peace begrüßen wir ausdrücklich das Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages. Er ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer Welt ohne Atomwaffen.“ Denn die humanitären Folgen eines Einsatzes von Atomwaffen wären katastrophal. „Wir brauchen jetzt eine neue Debatte über nukleare Abrüstung und Rüstungskontrolle. Eine friedliche und sichere Zukunft lässt sich nur ohne Atomwaffen gestalten.“

Mayors for Peace wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Hiroshima (Japan) erlangte weltweite Bekanntheit als Ziel des ersten kriegerischen Kernwaffeneinsatzes am 6. August 1945.

Das Städtenetzwerk setzt sich vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um Wege für ein friedvolles Miteinander zu diskutieren.

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