„Clever wohnen im Kreis Coesfeld“ informiert
Solarstromanlagen bleiben attraktiv

Kreis Coesfeld. Endlich Planungssicherheit für Gebäudebesitzer. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und die Streichung des Photovoltaik-Förderdeckels von 52 Gigawatt installierter Leistung wurden beschlossen. Jetzt konnte endgültig Vollzug gemeldet werden, denn auch der Bundesrat hat beiden Initiativen zugestimmt.

Mittwoch, 12.08.2020, 20:38 Uhr

„Die Verabschiedung des GEG war überfällig“, so Dr. Tim Schmidla von der EnergieAgentur.NRW, „denn derzeit gibt es verschiedenste Energie-Verordnungen und -Gesetze, die ordnungsrechtlich alle nebeneinander gelten.“ Die Zusammenführung ins GEG wird somit das energieeffiziente Bauen und Sanieren vereinfachen.

Gebäudeenergieberater André Harbring von der durch Kreis Coesfeld und Kreishandwerkerschaft getragenen Gemeinschaftsinitiative „Clever wohnen im Kreis Coesfeld“: „Besonders bei der Sanierung eines alten Energiefressers sollte ein bestmöglicher Gebäudeenergiestandard angestrebt werden, um Energiekosten einerseits und Klimaschutz andererseits auf lange Zeit im Griff zu haben.“

Zu einer positiven Einschätzung der Beschlüsse werden die Hausbesitzer kommen, die gerade eine Photovoltaik-Anlage planen. Dazu Harbring weiter: „Mit der Abschaffung des 52-Gigawatt-Ausbaudeckels bleiben Solarstromanlagen attraktiv. Denn jetzt ist klar, dass Besitzer einer Photovoltaik-Anlage auch in Zukunft vergütet werden, wenn sie ihren selbsterzeugten Strom ins öffentliche Netz einspeisen.“ Das gebe Planungssicherheit und werde dem Ausbau der Stromerzeugung aus Sonnenenergie einen wichtigen weiteren Schub geben, sagt Harbing.

Informationen rund um das Thema Energetische Sanierung und Erneuerbare Energien: | www.alt-bau-neu.de/kreis-coesfeld

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