Einsatz in Ostbevern
Feuerwehr verhindert Großbrand und warnt vor Rauchgasen

Ostbevern -

Eine Sandstrahlanlage zur Bearbeitung von Metall und das darüber liegende Dach sind am Mittwochmorgen bei der Firma Westeria in Brand geraten. Ausgelöst wurde ein Großeinsatz der Feuerwehr. Diese bekam den Brand schnell in den Griff. Verletzt wurde niemand.

Dienstag, 22.09.2020, 11:25 Uhr aktualisiert: 22.09.2020, 14:15 Uhr
Einsatz in Ostbevern: Feuerwehr verhindert Großbrand und warnt vor Rauchgasen
Am Dienstagmorgen rückte die Feuerwehr zum Gelände der Firma Westeria in Ostbevern aus. Foto: Stefan Flockert

Einen Großeinsatz der Feuerwehr hat am Dienstagmorgen gegen 8.30 Uhr ein Brand in einer Fertigungshalle der Firma Westeria Fördertechnik an der Raiffeisenstraße ausgelöst. Eine Sandstrahlanlage zur Bearbeitung von Metall war aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten. Anschließend hatte das Feuer auf die Dachhaut übergegriffen. „Das hatten wir aber schnell im Griff“, berichtete Michael Saabe, Leiter der Ostbeverner Feuerwehr. „Es gab glücklicherweise keine Verletzten. Alle Mitarbeiter konnten rechtzeitig evakuiert werden.“

„NINA“-Warnung vor Rauchgasen

Als die Löschzüge aus Ostbevern, Brock, Telgte, Westbevern und die TEO Wasserförderkomponente am Ort des Geschehens eintrafen, wehte ihnen schon dichter Rauch entgegen. Befürchtet wurde zunächst das Schlimmste. In der Warn-App „NINA“ hieß es: „Rauchgase in Ostbevern.“ Im Bereich der Raiffeisenstraße komme es durch einen Brand zu Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag. Gesundheitliche Beeinträchtigungen könnten nicht ausgeschlossen werden. Anwohner des betroffenen Bereiches wurden aufgefordert, sich in geschlossene Räume zu begeben. Fenster und Türen sollten vorsorglich geschlossen und Klima- und Lüftungsanlagen abgeschaltet werden.

Großbrand bei Westeria verhindert

Doch durch das schnelle Eingreifen der 80 Feuerwehrkräfte konnte ein Großbrand verhindert werden. Mit der Drehleiter wurde das Dach aus luftiger Höhe in Augenschein genommen. Anschließend machten sich die Wehrleute daran, in der Dachkonstruktion und in der Anlage selbst nach Glutnestern zu suchen und diese dann gezielt abzulöschen. Zur Erkundung wurde auch eine Drohne eingesetzt. Um die Halle zu lüften, war ein Hochleistungslüfter der Firma BASF aus Hiltrup im Einsatz.

Brand bei Westeria in Ostbevern

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Vor Ort waren neben Polizei und Rettungsdienst zudem auch Kreisbrandmeister Heinz-Jürgen Gottmann und Telgtes Wehrführer Alfons Huesmann. Während des Einsatzes stellte der Löschzug Einen den Grundschutz in Telgte sicher, der Löschzug Vohren den in Ostbevern.

Brandursache und Schadenshöhe unbekannt

Bürgermeister Wolfgang Annen, der sich selbst vor Ort ein Bild machte, befürchtete, dass wohl in der Halle für mehrere Wochen die Produktion stillstehen werde. Er freute sich aber darüber, dass niemand verletzt worden sei. „Der Rest ist bezahlbar“, sagte Annen.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Zur Höhe des Sachschadens gab es bislang noch keine Angaben.

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