Neue Bildungseinrichtung des VFIB
Unterricht im früheren Modehaus

Ahlen -

Viel Eigenleistung hat der Verein zur Förderung der Integration und Bildung in das Modehaus Mesch gesteckt und daraus eine Bildungseinrichtung für Kinder und Jugendliche gemacht. Das schauten sich nun das Integrationsteam und Bürgermeister Dr. Alexander Berger an.

Samstag, 15.08.2020, 17:19 Uhr aktualisiert: 20.08.2020, 09:57 Uhr
Neue Bildungseinrichtung des VFIB: Unterricht im früheren Modehaus
Foto: Stadt Ahlen

Gemeinsam mit dem Integrationsteam sah sich Bürgermeister Dr. Alexander Berger in dieser Woche das neue Gebäude des Vereins zur Förderung der Integration und Bildung (VFIB Ahlen e.V.) an der Fatih-Moschee an. Über einige Jahre hinweg ist das ehemalige Modehaus Mesch an der Zeppelinstraße mit erheblicher Eigenleistung des Vereins umgebaut worden. Das Gebäude soll zukünftig als Bildungseinrichtung für Kinder und Jugendliche genutzt werden. „Wir legen viel Wert auf die Bildung unserer Mitglieder“, betonte Vorsitzender Muammer Gökdag. Neben Unterrichtsräumen sind auch Übernachtungsmöglichkeiten sowie ein Kleinkinderspielzimmer und eine Küche vorhanden. Das Landesjugendamt erteilte die Betriebserlaubnis für die Bildungseinrichtung. Auch der Ahlener Fachbereich Jugend, Soziales und Integration ist stetig im Austausch mit dem Verein.

Bewerbungen von Migranten sind ausdrücklich erwünscht.

Dr. Alexander Berger

Nach der Besichtigung des Gebäudes sprachen der Vorstand des Vereins, der Bürgermeister und das Integrationsteam noch über weitere Themen. Dabei ging es unter anderem um die Parksituation an der Fatih-Moschee und Ausbildungsmöglichkeiten für türkischstämmige Jugendliche, auch in der Stadtverwaltung. „Ausbildungen und Praktika sind in vielen Berufen bei der Stadt Ahlen möglich“, fordert Dr. Berger alle interessierten Jugendlichen auf, sich zu bewerben. Ob mit oder ohne Migrationshintergrund, spiele dabei keine Rolle. „Bewerbungen von Migranten sind ausdrücklich erwünscht“, sagte Berger. Erst vor wenigen Tagen habe er unter den neuen Auszubildenden des aktuellen Ausbildungsjahrgangs auch zwei junge Leute mit türkischen Wurzeln begrüßen dürfen.

In Zukunft wollen sich die Vertreter von Verein und Stadtverwaltung regelmäßig treffen, um den Austausch über aktuelle Themen, Wünsche oder auch Probleme fortzusetzen.

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