Landrat besucht Drensteinfurter Spezialunternehmen
Schnelle Hilfe mit schwerem Gerät

Drensteinfurt -

Auf seiner Sommer-Tour durch den Kreis Warendorf machte Landrat Dr. Olaf Gericke in Drensteinfurt Station. Gemeinsam mit Bürgermeister Carsten Grawunder und einigen Amtsleitern besichtigte Gericke dabei das Spezialunternehmen Hülsmann Umwelttechnik.

Mittwoch, 12.08.2020, 23:14 Uhr aktualisiert: 12.08.2020, 23:20 Uhr
Ein 100-Tonnen-Kran und zahlreiche Spezialfahrzeuge gehören zum Fuhrpark der Firma Hülsmann Umwelttechnik, die Landrat Dr. Olaf Gericke (oben li.) bei seiner Radtour in Drensteinfurt mit Bürgermeister Carsten Grawunder (re.) besichtigte. Danach ging es ins „Gallische Dorf“ am Kulturbahnhof.
Ein 100-Tonnen-Kran und zahlreiche Spezialfahrzeuge gehören zum Fuhrpark der Firma Hülsmann Umwelttechnik, die Landrat Dr. Olaf Gericke (oben li.) bei seiner Radtour in Drensteinfurt mit Bürgermeister Carsten Grawunder (re.) besichtigte. Danach ging es ins „Gallische Dorf“ am Kulturbahnhof. Foto: Kreis

Zwei ganz unterschiedliche Themen standen im Mittelpunkt der Radtour, die Landrat Dr. Olaf Gericke in Drensteinfurt unternahm. Zusammen mit Bürgermeister Carsten Grawunder und den Verwaltungsleitungen von Stadt und Kreis führte die Tour zunächst zur Firma „Hülsmann Umwelttechnik GmbH“. Anschließend ging es zum „Gallischen Dorf“ am Kulturbahnhof. Bevor es am Rathaus auf die „Drahtesel“ ging, betonten Landrat und Bürgermeister noch einmal die „intensive und gute Zusammenarbeit“ zwischen Kreis und Stadt in den vom Coronavirus geprägten vergangenen Monaten.

Die erste Station war schnell erreicht. Bei der Firma Hülsmann Umwelttechnik an der Gildestraße erfuhr die Besuchergruppe, dass der Betrieb stark gewachsen ist. In den vergangenen Jahren gab es jeweils ein um fast 20 Prozent höheres Auftragsvolumen – und auch die Corona-Pandemie konnte diesen Trend nur kurz bremsen. Die vorhandene, 15 000 Quadratmeter große Betriebsfläche reicht mittlerweile für die Spezialfahrzeuge, Baumaschinen, Container und Havariebehälter nicht mehr aus, betonte Andrea Hülsmann. „Deshalb bin ich froh, dass wir ein angrenzendes Grundstück für eine Erweiterung anbieten können“, sagte Bürgermeister Grawunder. Damit kann der auf die Beseitigung von Havarie-, Brand- und Unfallschäden sowie Abschleppdienste und Bergungen spezialisierte Betrieb seine Fläche fast verdoppeln.

Typische Einsätze, zu denen die dunkelroten Fahrzeuge aus Drensteinfurt ausrücken, sind etwa die Beseitigung von Ölspuren und anderen Schäden nach Verkehrsunfällen. Auch die fachgerechte Entsorgung gehört zu den Leistungen, die beispielsweise Straßenmeistereien oder Feuerwehren in Drensteinfurt nachfragen. So sind die 32 Mitarbeiter weit über die Kreisgrenzen hinaus auf Autobahnen und anderen Straßen unterwegs. „Dabei geht es einerseits darum, Schäden für die Umwelt zu verhindern und andererseits wieder für eine verkehrssichere Fahrbahn zu sorgen – und das in möglichst kurzer Zeit, damit der Verkehr wieder rollen kann. Schließlich wollen wir nicht, dass es heißt: ,Hülsmann‘ hält den Verkehr auf“, sagte Andrea Hülsmann.

Im „Gallischen Dorf“ am Kulturbahnhof überzeugte sich die Gruppe anschließend davon, dass eine Ferienbetreuung für Kinder auch in Corona-Zeiten möglich ist. „Die Kinder können jeweils einzelne Angebote wählen und bleiben dann in dieser Gruppe“, berichtete Heike Kettner, Vorsitzende des Vereins „Drensteinfurter Sonnenstrahl“. Landrat Olaf Gericke zeigte sich beeindruckt von diesem Angebot, das der Verein unter anderem mit 15 jugendlichen Helfern auf die Beine gestellt hat. „Gerade in diesem Jahr, in dem besonders viele Familien nicht in den Urlaub fahren konnten, ist das wertvoll.“

Zum Abschluss des Besuchs wagten sich dann Bürgermeister und Landrat gemeinsam ans Katapult. Mit vereinten Kräften schleuderten sie zwar keine Steine, sondern Tennisbälle auf Dosen und eine Pappburg – und brachten diese schließlich mit vereinten Kräften zum Einsturz.

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