Quartiersmanagerin rührt die Werbetrommel für nebenan.de
Digitale Plattform für analoges Miteinander

Lüdinghausen -

Die Onlineplattform nebenan.de bietet vielfältige Möglichkeiten der digitalen Kommunikation, um damit wiederum das analoge Miteinander zu verbessern. Deshalb wünscht sich Quartiersmanagerin Melanie Schmidt, dass möglichst viele Lüdinghauser davon Gebrauch machen.

Dienstag, 11.08.2020, 06:00 Uhr
Hofft, dass viele Lüdinghauser die nebenan.de-Plattform
Hofft, dass viele Lüdinghauser die nebenan.de-Plattform Foto: Caritas

In einer Kleinstadt wie Lüdinghausen kennt man sich – diese Aussage trifft auf viele Steverstädter zu, heißt es in einem Pressebericht des Caritasverbands für den Kreis Coesfeld. Und trotzdem können Situationen auftauchen, die im privaten Netzwerk aus Familie, Freunden und Nachbarn nicht gelöst werden können: Wer könnte am Wochenende das Haustier versorgen, wenn die befreundete Familie auch nicht da ist? Wen fragt man, wenn man einmalig ein bestimmtes Gartengerät benötigt? Wie findet man vor Ort Gleichgesinnte, die Lust haben, sich zu einem bestimmten Thema auszutauschen?

Die Nachbarschaftsplattform nebenan.de ermöglicht es, digital zueinander zu finden, um sich im analogen Leben auszuhelfen, miteinander in Kontakt zu treten oder gemeinsam etwas zu bewegen. Die Plattform ist kostenlos, TÜV-geprüft, frei von Werbung und sichert durch Adressüberprüfung, dass die angemeldeten Menschen wirklich in Lüdinghausen wohnen, informiert der Caritasverband. „Eine gute Sache“, findet Quartiersmanagerin Melanie Schmidt. Neben den Möglichkeiten, miteinander in einen nachbarschaftlichen Austausch zu kommen, kann der Marktplatz zum Verkauf oder Verschenken von aussortierten Dingen genutzt werden.

Die Plattform wird natürlich erst durch die Nutzer lebendig.

Melanie Schmidt

Doch was ist der Unterschied zu sozialen Medien wie Facebook und Co? „Auf nebenan.de liegt der Fokus auf dem nachbarschaftlichen Miteinander und nicht darauf, Situationen aus dem eigenen Leben mit Freunden und Bekannten zu teilen“, erklärt Schmidt.

Auch Vereinen und gemeinnützigen Organisationen bietet nebenan.de die Chance, die eigenen Angebote bekannter zu machen, Veranstaltungen zu bewerben oder Menschen für Aktionen zu gewinnen – immer mit dem Ziel, aus dem digitalen Kontakt zu einem Miteinander im analogen Leben zu kommen. Und lokale Gewerbetreibende können sich präsentieren, womit nebenan.de auch die lokale Wirtschaft stärkt.

Die vielfältigen Möglichkeiten und die positiven Erfahrungen aus anderen Städten haben den Caritasverband für den Kreis Coesfeld laut Pressebericht bewogen, die postalische Verteilung von Einladungsflyern finanziell zu unterstützen. Die Faltblätter flattern in diesen Tagen in die Briefkästen der Steverstadt. „Nebenan.de ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um das bestehende nachbarschaftliche Miteinander in Lüdinghausen um eine digitale Möglichkeit zu erweitern. Denn schließlich kann es sein, dass man gerade mal drei Häuser voneinander entfernt wohnt, sich aber einfach noch nicht über den Weg gelaufen ist. Hier schafft nebenan.de eine Brücke“, erläutert die Quartiersmanagerin. „Die Plattform wird natürlich erst durch die Nutzer lebendig. Daher freuen wir uns über zahlreiche Neuanmeldungen.“

 

Die Quartiersmanagerin des Caritasverbandes Coesfeld, Melanie Schmidt, ist unter  0 25 91/ 2 35 44 93 und per E-Mail an m.schmidt@caritas-coesfeld.de erreichbar. Das Quartiersmanagementprojekt wird finanziert aus Mitteln der Deutschen Fernsehlotterie.

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