Weltkatzentag: Gisela und Frieda bereichern Laura Labuddas Alltag
Stiller Stubentiger und wilde Rabaukin

Lüdinghausen -

Laura Labudda teilt ihre Wohnung und ihr Leben mit ihren tierischen Freunden Gisela und Frieda. Am Weltkatzentag (8. August) erklärt die 21-Jährige, warum sie die beiden Stubentiger in ihr Herz geschlossen hat.

Samstag, 08.08.2020, 08:00 Uhr
Tierisch tolle WG: Laura Labudda lebt mit ihren beiden Katzen Gisela und Frieda (v. l.)sowie ihrer Mischlingshündin Nala unter einem Dach.
Tierisch tolle WG: Laura Labudda lebt mit ihren beiden Katzen Gisela und Frieda (v. l.)sowie ihrer Mischlingshündin Nala unter einem Dach. Foto: privat

Ein Leben ohne Tiere ist für Laura Labudda unvorstellbar: Ihre Wohnung teilt sie sich deshalb nicht nur mit ihrer Schwester Julia, sondern auch mit Mischlingshündin Nala sowie den beiden Katzen Frieda und Gisela. Ein Jahr sind die beiden aufgeweckten Stubentiger mittlerweile alt. „Doch ihren Geburtstag habe ich irgendwie verpasst“, erzählt Labudda, zuckt mit den Schultern und lacht. „Die Zeit ist viel zu schnell verflogen.“ Als sei es erst gestern gewesen, erinnert sie sich daran, wie sie Frieda als winziges Katzenbaby gefunden und mit der Flasche aufgezogen hat. Wenige Wochen später kam Findelkätzchen Gisela dazu. „Eigentlich wollte ich beide vermitteln“, berichtet Labudda. Durch ihren Umzug in eine größere Wohnung in Lüdinghausen im November 2019 konnte die ehemalige Bulderanerin die zwei Tiere, die sie längst in ihr Herz geschlossen hatte, dann doch behalten.

Doch ihren Geburtstag habe ich irgendwie verpasst. Die Zeit ist viel zu schnell verflogen.

Laura Labudda

Am heutigen Weltkatzentag bricht sie eine Lanze für die flauschigen Samtpfoten: Sie seien selbstständig, verschmust wie verspielt, super sauber und sofort stubenrein, und sie könnten auch mal länger alleine bleiben, fasst die 21-Jährige zusammen. Trotzdem habe jede Katze ihren ganz eigenen Charakter. Während Gisela es liebt, das jeweilige Geschehen in ihrem Zuhause ruhig zu beobachten, will Frieda beschäftigt werden – „sonst wird sie unausstehlich“, verrät Labudda, die dem schwarz-weißen Vierbeiner deshalb allerhand Tricks beigebracht hat. „Sitz“, „Platz“, „Gib‘ Pfötchen“ – all diesen Befehlen folgt Frieda. Apportieren kann sie auch. Außerdem baut ihre Besitzerin regelmäßig kleine Parcours auf, damit die abenteuerlustige Katze sie anschließend überwinden kann. Dafür nutzt sie „leere und volle Futterdosen – und was halt grad so da ist“, erklärt Labudda, deren drei Tiere allesamt total auf „Selbstgedörrtes“ abfahren. Und auf Leckerlis. Ansonsten bekommen die beiden Katzen zweimal täglich Nassfutter, die trockene Variante steht stets in der Küche permanent parat, ebenso Wasser. Das Katzenklo befindet sich im Badezimmer, ein deckenhoher Kratzbaum in einem anderen Raum: „Von da oben können Frieda und Gisela durchs Fenster schauen.“ Und das machen sie oft. Wenn sie beispielsweise hören, dass draußen die Tür des Fahrradschuppens geöffnet wird, dann klettern sie dort hinauf, um zu gucken, wer kommt oder fährt.

Manchmal posieren die beiden Katzen ebenso wie Nala vor der Kamera von Labudda, die ihr flauschiges Trio gerne ablichtet. Zahlreiche Fotos an den Wänden ihrer Wohnung dokumentieren das. Als ehrenamtliche Katzen- und Hundefotografin ist sie einst bei den Tierfreunden Lüdinghausen und Umgebung gelandet. Für den Verein übernimmt sie inzwischen aber sämtliche Aufgaben, die anfallen – bevorzugt natürlich die Katzen- und Hundepflege.

Tierfreunde gesucht

Die Aktiven des Vereins Tierfreunde Lüdinghausen und Umgebung suchen stets weitere Unterstützer – auch für die Katzenpflege. Erreichbar sind sie unter Telefon 0 25 98/9 29 25 32 und per E-Mail an kontakt@tierfreunde-luedinghausen.de. Weitere Infos gibt‘s online unter www.tierfreunde-luedinghausen.de.

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