Ahlener Krimi-Komödie „Faking Bullshit“
Weltpremiere in Bayernmetropole

Ahlen / München -

Eine ganze Stadt wartet darauf, auf der großen Leinwand sehen zu dürfen, was ihre Bürger im Oktober und November mehr oder weniger intensiv aus der Nähe oder Ferne, einige aktiv als Nebendarsteller oder Komparsen, miterlebt haben. Die Dreharbeiten zu „Faking Bullshit“ versetzten Ahlen zum zweiten Mal nach „M hoch zwei“ (1990) in Filmfieber.

Freitag, 10.07.2020, 18:00 Uhr aktualisiert: 10.07.2020, 18:46 Uhr
Die Truppe aus der „Wache 23“ – gespielt von Alexander Hörbe, Sanne Schnapp, Adrian Topol, Erkan Acar und Alexander von Glenck (v.l.) – ist entsetzt: Ihre geliebte Polizeistation soll geschlossen werden.
Die Truppe aus der „Wache 23“ – gespielt von Alexander Hörbe, Sanne Schnapp, Adrian Topol, Erkan Acar und Alexander von Glenck (v.l.) – ist entsetzt: Ihre geliebte Polizeistation soll geschlossen werden. Foto: Mavie Films

Worum geht‘s in Alexander Schuberts Regiedebüt? Für die Polizisten Deniz, Rocky und das Ehepaar Netti und Hagen gibt es in der Kleinstadtwache nahezu nichts zu tun. Doch dieser zufriedenstellende und liebgewonnene Zustand wird für die befreundeten Beamten schlagartig zum Problem, als überraschend Tina auftaucht. Tina wurde beauftragt, die Abwicklung der Wache 23 einzuleiten. Angesichts mangelnder Kriminalität hält man die Kollegen hier offenbar für entbehrlich. Also machen sich die Uniformierten Gedanken, wollen die Kriminalitätsrate durch eigene, nicht unbedingt legale Mittel wieder nach oben puschen, um sich unentbehrlich zu machen.

Filmtrailer macht Lust auf mehr

Seit Donnerstag gibt der offizielle Filmtrailer – abrufbar unter anderem auf „Youtube“ – einen ersten Einblick in Szenen der Krimi-Komödie. Und macht Lust auf mehr. Marktplatz, Fußgängerzone, Nahrath oder Rathaus sind dort zumindest für Sekunden erkennbar, wirken durch Licht- und Toneffekte völlig neu und mitunter ungewöhnlich interessant.

Für Ahlen auf jeden Fall etwas, worauf die Stadt stolz sein kann, womit sie werben kann.

Adrian Topol, Schauspieler

„Für Ahlen auf jeden Fall etwas, worauf die Stadt stolz sein kann, womit sie werben kann“, ist Adrian Topol überzeugt. Der Schauspieler, der selbst aus der Wersestadt stammt und maßgeblich daran mitwirkte, dass der Streifen von A bis Z in Ahlen entstanden ist, freut sich jetzt auf die Weltpremiere, die in weniger als zwei Wochen über die Bühne gehen soll.

Wir sind beim Filmfest München dabei.

Eric Sonnenburg, Producer

„Wir sind beim Filmfest München dabei“, so Producer Eric Sonnenburg. Das Ereignis leide zwar ebenso unter coronabedingten Einschränkungen, muss auf großartige Weltpremieren aber trotzdem nicht verzichten, denn die Macher haben sich kurzerhand ein „Pop-Up-Konzept“ in einem Münchner Autokino überlegt.

Die Organisatoren des Filmfests haben sich mit den Betreibern des „Kinos am Olympiasee“ und des „Pop-Up-Autokinos am Zenith“ zusammengetan und zeigen insgesamt sieben Weltpremieren in den beiden beliebten Outdoor-Locations. Und zwar in Anwesenheit einiger Stargäste, wie die Filmfest-Initiatoren versprechen.

Dreharbeiten in der Innenstadt

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Ahlener fahren nach München

Besonders froh sind die „Bullshit“-Macher um den Autoren und Regisseur Alexander Schubert, dass sich einige Komparsen und Unterstützer aus Ahlen am 23. Juli auf den Weg in die bayerische Hauptstadt machen, um der ersten öffentlichen Aufführung des Werks beizuwohnen, darunter Onur Canoglu („Stadtcafé“). Die Stadt Ahlen vertritt Ralf Grote, unter anderem zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, der dem gesamten Team während seines Aufenthalts in Ahlen als Ansprechpartner und „Türöffner“ zur Seite stand.

Preview am 1. August

Die Ahlener müssen sich derweil noch ein wenig gedulden. „Faking Bullshit“ kommt hier erst ab August auf die Leinwand, aber dafür fast vier Wochen vor dem ausgerufenen Kinostart. Die Preview am 1. August sei jedoch noch nicht mit einer Premiere gleichzusetzen, heißt es von Seiten der „Mavie Films“. Die folge dann auch erst Ende August, ebenso eine weitere Premiere in der Bundeshauptstadt Berlin.

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