Stadt wertet Areal auf und macht es auch für Menschen mit Handicap erlebbar
Wolfsschlucht wird zum Kleinod

Seppenrade -

Es geht los. Endlich. Jedenfalls bald. Im Frühsommer. Unter anderem werden in den Teichen in der Wolfsschlucht Staustufen zurückgebaut, sodass das Wasser einen natürlichen Bachlauf entwickeln kann.

Dienstag, 25.02.2020, 11:33 Uhr aktualisiert: 25.02.2020, 11:40 Uhr
Richard Borgmann (v.l.), Friedhelm Landfester und Heinz-Helmut Steenweg
Richard Borgmann (v.l.), Friedhelm Landfester und Heinz-Helmut Steenweg Foto: Stadt Lüdinghausen

Darauf haben die Seppenrader lange gewartet: In diesem Sommer geht es los mit der Umgestaltung der Wolfsschlucht – mit dem Areal also, das am Rande des Rosendorfes liegt und stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken soll. Geplant ist, die Wolfsschlucht landschaftlich und ökologisch aufzuwerten und darüber hinaus auch für gehbehinderte Menschen zu erschließen.

In den drei vorhandenen Teichen werden die Staustufen zurückgebaut, sodass eine schiefe Ebene entsteht und das Gewässer einen natürlichen Bachlauf entwickeln kann. Ein neuer barrierefreier Zugang über die Obstwiese wird dafür sorgen, dass alle Bürger diese Bereiche erleben können, heißt es in der Ankündigung der Stadt. Zudem soll am oberen Rand der Schlucht eine ebenerdige Aussichtsplattform einen Blick in die Tiefe ermöglichen und den Besuchern die landschaftlichen Reize Seppenrades und seiner Umgebung näherbringen.

 

Barrierefreier Zugang

Zur Vorbereitung der landschaftlichen und ökologischen Aufwertung finden bis Ende Februar auf dem Gelände Rodungsarbeiten statt. Im Frühsommer beginnt dann die eigentliche Arbeit. „Die Umgestaltung der Wolfsschlucht bedeutet eine riesige Bereicherung für Seppenrade“, ist sich der Vorsitzende des Seppenrader Heimatvereins, Friedhelm Landfester, sicher. „Wir haben hier so ein besonderes Stück Landschaft, das muss man auch zeigen.“ Er freue sich sehr darüber, dass die Maßnahme nun bald Gestalt annimmt und das lange Warten ein Ende hat.

Bis zum Herbst soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein. „Neben der Seppenrader Schweiz, dem Rosengarten und den Ammoniten wird die naturbelassene Wolfsschlucht sich zu einem weiteren Kleinod und Aushängeschild von Seppenrade entwickeln“, betont Bürgermeister Richard Borgmann.

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