Teichanlagen überwuchern
100 000 Euro für Neugestaltung im Haushalt eingeplant

Senden -

Die Zukunft der überwucherten Teiche an der Dümmerwiese und im Ruhepark ist ungewiss. Die Kommunalpolitiker sollen im kommenden Jahr entscheiden, ob die Gewässer wieder hergerichtet oder überplant werden sollen.

Donnerstag, 19.12.2019, 15:00 Uhr
Ein Bild wie aus dem Venner Moor: Der Teich im Sendener Ruhepark hat sich in den vergangenen Wochen in eine Sumpflandschaft verwandelt.
Ein Bild wie aus dem Venner Moor: Der Teich im Sendener Ruhepark hat sich in den vergangenen Wochen in eine Sumpflandschaft verwandelt. Foto: sff

Zwei Sommer lang herrschte Dürre, sodass die Teiche an der Dümmerwiese und im Ruhepark trocken fielen und ihr Grund einem rissigen Wüstenboden glich. Dann kam der Regen, der Binsen, Weiden und diverse Kräuter üppig sprießen ließ. Auf diese Weise haben sich die ehemaligen Gewässern in Sumpflandschaften verwandelt.

Dieser Zustand wird bis auf Weiteres andauern. Denn: „Die Umgestaltung oder Reparatur der Teiche hat im Vergleich zu anderen Baumaßnahmen, wie zum Beispiel die Sanierung der Steverhalle, eine geringere Priorität und wurde daher zurückgestellt“, teilt die Gemeinde Senden auf Anfrage mit und verweist auf die Vielzahl der laufenden Projekte bei gleichzeitiger Personalknappheit in der Bauverwaltung (WN berichteten). Auch andere Maßnahmen müssten zurückgestellt werden, hieß es.

Im gemeindlichen Haushalt waren bisher keine Mittel für die Teiche enthalten. Aufgrund der Größenordnung des Projekts als Investitionsmaßnahme, sei voraussichtlich mit einem sechsstelligen Betrag zu rechnen. Daher seien für den Haushalt 2020 zunächst 100 000 Euro eingeplant worden. Ob die Teiche erhalten bleiben oder überplant werden sollen, muss von den Kommunalpolitikern noch entschieden werden. Die Haushaltsberatungen, die voraussichtlich bis Ende März abgeschlossen sind, dürften diesbezüglich Näheres ergeben.

Laut Auskunft der Gemeindeverwaltung ist ein „Planungsauftrag zur Erarbeitung technischer und gestalterischer Vorschläge“ bereits erteilt worden. Es könnte – je nach politischer Entscheidung – sein, dass im Laufe des Jahres 2020 mit Baumaßnahmen begonnen werden kann.

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