Bauarbeiten bis ins neue Jahr
Vorbereitungen für "RRX-Zeitalter" in Ahlen laufen auf Hochtouren

Ahlen -

Der 15. Dezember steht auch in Ahlen. Mit Inkrafttreten des Winterfahrplans wird der Rhein-Ruhr-Express (RRX) die roten Doppelstöcker von DB Regio endgültig ablösen, die auf der Strecke von Minden nach Köln-Flughafen stündlich verkehren.

Montag, 02.12.2019, 01:00 Uhr aktualisiert: 02.12.2019, 12:27 Uhr
Auch an der Rampe an Nothaltegleis 6 ist noch einiges zu tun. Der 15. Dezember ist die Deadline, denn mit Fahrplanwechsel werden die RRX-Triebwagen die roten Doppelstöcker von DB Regio auf der Strecke von Köln-Flughafen nach Minden komplett ablösen.
Auch an der Rampe an Nothaltegleis 6 ist noch einiges zu tun. Der 15. Dezember ist die Deadline, denn mit Fahrplanwechsel werden die RRX-Triebwagen die roten Doppelstöcker von DB Regio auf der Strecke von Köln-Flughafen nach Minden komplett ablösen. Foto: Ulrich Gösmann

Für die neuen im distinguierten Grau-Weiß gehaltenen Triebwagen der englischen Bahngesellschaft National Express mussten an der gesamten Strecke die Bahnsteige auf eine einheitliche Höhe von 76 Zentimetern und eine Länge von 220 Meter erhöht bzw. verlängert werden. Das betraf in Ahlen vor allem das für Nothalte genutzte Gleis 6, damit der RRX im Fall des Falles auch diesen Bahnsteig anfahren kann.

Die Vermutung, dass der RRX auch wegen der errichteten Rampe, die in diesen Tagen mit notwendigen Geländern ausgestattet wird, künftig nur hier halten wird, ist allerdings falsch. Die anderen beiden Bahnsteige verfügten über die notwendige Höhe und Länge und erhielten aus Gründen der Barrierefreiheit eine sogenannte taktile Wegeleitung für blinde Menschen.

Weiterhin ein Sorgenkind ist der Aufzugsschacht auf Bahnsteig 3/4. Hier wurde bei den notwendigen Ausschachtungsarbeiten für den Lift ein sogenanntes Verdachtsfeld lokalisiert, was noch der näheren Aufklärung harrt. Fest steht nur, dass es sich um einen metallischen Gegenstand handeln muss. Bis Ende des Jahres soll Klarheit über das weitere Vorgehen bestehen.

Noch weit in das Frühjahr hineinziehen können sich die Anpassung der Beschallung, die Wartebereiche auf den Bahnsteigen sowie der Neubau zweier Wetterschutzhäuser am Bahnsteig Gleis 6. Auch die Monitore mit den Fahrplanhinweisen lassen noch auf sich warten.

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