Proteste gegen „Angriffskrieg der Türkei in Syrien“
Pünktlicher Abflug trotz Blockade

Greven -

20 Aktivisten haben am Donnerstag durch eine Blockadeaktion am Check-in-Schalter der türkischen Fluggesellschaft Sun Express am FMO gegen den Angriffskrieg der Türkei in Rojava (Syrien) protestiert. Dabei behinderten sie den Check-in für den Flug nach Antalya. Der konnte jedoch ohne Verzögerung starten.

Freitag, 08.11.2019, 14:58 Uhr aktualisiert: 10.11.2019, 13:40 Uhr
Rund 20 Aktivisten blockierten am Donnerstag am FMO den Check-in-Schalter von Sun Express für den Flug nach Antalya.
Rund 20 Aktivisten blockierten am Donnerstag am FMO den Check-in-Schalter von Sun Express für den Flug nach Antalya. Foto: Pressefoto

„Wir haben Anzeige erstattet und die Polizei eingeschaltet, die die Daten der Aktivisten aufgenommen haben“, sagte Flughafensprecher Andres Heinemann. Aufgrund der Blockade habe man den Check-in an einem anderen, von der Polizei gesicherten Schalter fortgesetzt. Zu einer körperlichen Auseinandersetzung sei es nicht gekommen.

Die Aktion wurde von Seiten der Protestierenden um 17 Uhr beendet. Die Aktivisten begründeten ihre Aktion mit „der Verstrickung der Tourismusindustrie mit dem türkischen Regime und seinem Kriegshandeln.“ Wer mit Turkish Airlines, Pegasus und Sun Express fliege, finanziere also unmittelbar den „völkerrechtswidrigen mörderischen Krieg gegen Rojava und somit auch die Menschenrechtsverletzungen in der Türkei“, heißt es in einer Pressemitteilung.

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