SPD beantragt Bürgerbeteiligungsverfahren
Acht Fußballfelder für einen Stadtpark

Greven -

Die SPD macht sich für einen Bürgerpark in Greven stark. Auf der Suche nach einem geeigneten Standort nahm die SPD-Fraktion nun Kontakt mit der Kirche auf

Freitag, 11.10.2019, 09:08 Uhr aktualisiert: 11.10.2019, 09:10 Uhr
So stellt sich die SPD den Bürgerpark in der Nähe des Friedhofs vor. Das Gelände ist groß.
So stellt sich die SPD den Bürgerpark in der Nähe des Friedhofs vor. Das Gelände ist groß. Foto: SPD

In einem gemeinsamen Ortstermin berichteten Vertreter von Kirche und Friedhofsverwaltung von der aktuellen Situation des Friedhofs an der Saerbecker Straße.

Hierbei wurde auch deutlich, dass aufgrund des Anstiegs der Urnenbestattungen (diese machen derzeit etwa 70 Prozent aus), die vorgesehene Erweiterungsfläche von 11 000 Quadratmeter für den Friedhof nicht mehr zwingend benötigt werde. Gleich nebenan, angrenzend an die ehemalige Bundesstraße und das Baugebiet „Östliche Emsterrassen“, befindet sich noch eine weitere Brachfläche von 34 000 Quadratmetern.

Ein großes Potenzial, meint die SPD, und stellte nun einen Antrag an die Stadt, die bislang ungenutzte Grünfläche – insgesamt etwa acht Fußballfelder groß – zu einem Bürgerpark auszubauen. Dabei sollen die Bürgerinnen und Bürger ihre Wünsche in einem Beteiligungswettbewerb mit einbringen.

An Ideen mangelt es der SPD selbst derweil nicht. Sie kann sich etwa einen Generationenpark vorstellen, in dem zu besonderen Anlässen wie Geburten oder Hochzeiten Bäume gepflanzt werden. Neben Themengärten und Blumenwiesen könnte eine artenreiche Gestaltung Rückzugsmöglichkeiten für Vögel und Insekten bieten, während naturnahe Spielflächen die Kinder begeistern.

Doch auch das Thema „Bestattung unter Bäumen“ könnte hier aufgegriffen werden. Der unmittelbar angrenzende Friedhof habe bereits eine hohe Aufenthaltsqualität und biete die notwendige Infrastruktur, so die SPD. „Wir haben hier die einmalige Chance, eine Erholungsoase für Mensch und Natur in Greven zu schaffen. Die sollten wir alle gemeinsam nutzen“, wirbt Fraktionsvorsitzender Dr. Christian Kriegeskotte für das Projekt.

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