Abschluss der Hengstparaden
Traditionsreiche Quadrillen und rasante Darbietungen

Warendorf -

Wenn im Landgestüt mit viel Aufwand und Sorgfalt die Pferde geputzt und eingeflochten, das Sattelzeug, die Geschirre und Kutschen gesäubert, sich der Paradeplatz zum Stadion verwandelt und die Außenanlagen hergerichtet werden, ist es wieder Zeit für die Hengstparaden. Ein Ereignis, dass jeder Warendorfer mindestens einmal im Leben erlebt haben muss und am Samstag wieder rund 3500 Zuschauer begeistert hat.

Sonntag, 22.09.2019, 18:13 Uhr aktualisiert: 22.09.2019, 18:20 Uhr
Die Auszubildenden des Warendorfer Landgestüts hatten sich eine Darbietung in Kostümen und zur Musik von „Der König der Löwen“ einfallen lassen.
Die Auszubildenden des Warendorfer Landgestüts hatten sich eine Darbietung in Kostümen und zur Musik von „Der König der Löwen“ einfallen lassen. Foto: Stephan Ohlmeier

Fast dreieinhalb Stunden dauerte das abwechslungsreiche Programm aus Schaubildern mit rund 90 Pferden und 60 Reitern, Fahrern und Vorführern. So wurden traditionsreiche Quadrillen ebenso wie rasante Darbietungen oder die Präsentation der Sporthengste dargeboten. Die Rheinisch-Deutschen Kaltbluthengste als Publikumslieblinge, die bewährten Landbeschäler und die jungen Nachwuchshengste, die fast alle erfolgreich im Sport eingesetzt werden, zeigten sich unter dem Sattel, vor der Kutsche und an der Hand.

„Es ist nicht nur die Reit- und Fahrkunst, sondern das gesamte Ensemble, dass die Hengstparade so besonders macht“, sagte Carsten Sostmeier. Die Stimme des deutschen Reitsports moderiert in diesem Jahr alle drei Paraden und wusste in seiner unnachahmlichen Art die Faszination Pferdesport und allerlei Wissenswertes zu vermitteln. Bei den Schaubildern waren nicht nur Reit- und Fahrkunst, sondern auch der Blick für den Nebenreiter gefragt. Wie viel Herzblut, Akribie und Training erforderlich waren, um die Schaubilder so sorgfältig und synchron wie am Samstag zu präsentieren, wissen wohl nur die Beteiligten.

Warendorfer Hengstparade 2019

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Unter die Zuschauer hatte sich auch NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser gemischt. „Einfach nur toll“, sagte die Ministerin bereits zur Pause beim Gang durch die Stallungen. Sichtlich zufrieden war auch Gestütsleiterin Kristina Ankerhold. In diesem Jahr habe man einige neue Elemente in die Hengstparade eingebaut: „Unser Ziel ist es, mit den neuen Elementen die Tradition mit der Moderne zu verbinden.“ Bereits am Sonntag fand die dritte und für dieses Jahr letzte Warendorfer Hengstparade statt.

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