Feuerwehreinsatz
Reinigungsmittel verwechselt: Cabrio-Bad in Senden geräumt

Senden -

Kleine Ursachen können manchmal große Auswirkungen entfalten: Wegen einer Verwechslung von Reinigungsmitteln mussten am Sonntagnachmittag 1208 Badegäste vorsorglich das Cabrio-Bad verlassen.

Sonntag, 25.08.2019, 16:17 Uhr aktualisiert: 26.08.2019, 10:09 Uhr
Feuerwehreinsatz: Reinigungsmittel verwechselt: Cabrio-Bad in Senden geräumt
Foto: Andreas Krüskemper

Ein Mitarbeiter hatte durch Zusammenschütten zweier Mittel im Technikbereich des Bades eine chemische Reaktion ausgelöst. Die Angestellten des Cabrio alarmierten Feuerwehr und Polizei und veranlassten vorsichtshalber sofort die Räumung des Bades. „Die Räumung des Bades erfolgte sehr diszipliniert und ruhig“, lobten sowohl Kreisbrandmeister Christoph Nolte als auch Polizeipressesprecher Rolf Werenbeck-Ueding die Badegäste.

Akute Gefahr bestand für diese zum Glück nicht: Das bei der Reaktion entstandene Gas war schwerer als Luft und sammelte sich daher in den Kellerräumen, in denen die Badtechnik untergebracht ist. „Dennoch erfordert die Lage einen enormen Aufwand, den wir hier betreiben müssen“, so Nolte.

Die Feuerwehr war unter der Leitung von Heiko Pohlmann mit den Löschzügen Senden und Ottmarsbocholt sowie dem ABC-Zug des Kreises mit insgesamt 58 Einsatzkräften und 15 Fahrzeugen vor Ort, außerdem der Rettungsdienst mit vier Rettungskräften. Der Mitarbeiter, der mit der Reinigung befasst war, wurde vorsichtshalber zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Sobald feststand, welche Chemikalie in welcher Menge entstanden war, wurde eine Spezialfirma mit der Entsorgung der ungewollt entstandenen Chemikalie beauftragt.

Das Cabrio-Bad hat am Montag zu den gewohnten Zeiten wieder geöffnet.

Cabrio-Bad: Vorsorgliche Räumung wegen Chemikalie

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  • Kleine Ursachen können manchmal große Auswirkungen entfalten: Wegen einer Verwechslung von Reinigungsmitteln mussten am Sonntagnachmittag 1208 Badegäste vorsorglich das Cabrio-Bad verlassen.

    Foto: Andreas Krüskemper
  • Ein Mitarbeiter hatte durch Zusammenschütten zweier Mittel im Technikbereich des Bades eine chemische Reaktion ausgelöst.

    Foto: Andreas Krüskemper
  • Die Angestellten des Cabrio alarmierten Feuerwehr und Polizei und veranlassten vorsichtshalber sofort die Räumung des Bades.

    Foto: Andreas Krüskemper
  • Akute Gefahr bestand für die Gäste zum Glück nicht: Das bei der Reaktion entstandene Gas war schwerer als Luft und sammelte sich daher in den Kellerräumen, in denen die Badtechnik untergebracht ist.

    Foto: Andreas Krüskemper
  • Die Feuerwehr war unter der Leitung von Heiko Pohlmann mit den Löschzügen Senden und Ottmarsbocholt sowie dem ABC-Zug des Kreises mit insgesamt 58 Einsatzkräften und 15 Fahrzeugen vor Ort, außerdem der Rettungsdienst mit vier Rettungskräften.

    Foto: Andreas Krüskemper
  • Der Mitarbeiter, der mit der Reinigung befasst war, wurde vorsichtshalber zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

    Foto: Andreas Krüskemper
  • Sobald feststand, welche Chemikalie in welcher Menge entstanden war, wurde eine Spezialfirma mit der Entsorgung der ungewollt entstandenen Chemikalie beauftragt.

    Foto: Andreas Krüskemper
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