Straßensperrung aufgehoben
Verkehrsunfall bei Lengerich - mehrere Schwerverletzte

Lengerich/Tecklenburg -

Auf der L591, der Ibbenbürener Straße zwischen Brochterbeck und Lengerich, hat sich am frühen Donnerstagmorgen ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem insgesamt fünf Menschen schwer, in einem Fall sogar lebensgefährlich, verletzt wurden. Die Landstraße war deshalb längere Zeit voll gesperrt.

Donnerstag, 15.08.2019, 09:34 Uhr aktualisiert: 15.08.2019, 13:20 Uhr
Straßensperrung aufgehoben: Verkehrsunfall bei Lengerich - mehrere Schwerverletzte
Schwerer Verkehrsunfall zwischen Brochterbeck und der Wechte. Foto: Jens Keblat

Dramatische Kettenreaktion im morgendlichen Berufsverkehr: Gegen 6.45 Uhr am Donnerstagmorgen hat sich auf der L591 in Höhe der Abzweigungen Am Ziegenkamp und Zum Golfplatz ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Weil der genaue Unfallort anfangs offenbar unklar war, wurden mehrere Einheiten der freiwilligen Feuerwehr aus Tecklenburg sowie sämtliche verfügbare Rettungsmittel zu dem Unfall entsandt.

An dem Verkehrsunfall waren insgesamt vier Autos beteiligt, die Polizei geht derzeit davon aus, dass der vermutete Unfallverursacher mit einem älteren Opel Corsa in Fahrtrichtung Lengerich unterwegs war, möglicherweise in den Gegenverkehr geraten ist. So, wie sich die erste Lage für die Polizei darstellt, waren offenbar zwei Fahrzeuge in die eine und in die andere Richtung unterwegs, als es zur Kollision der Wagen kam.

Schwerer Verkehrsunfall bei Lengerich

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Fest steht: Der mutmaßliche Unfallverursacher aus dem Corsa wurde bei dem Unfall den Spuren zufolge aus seinem Fahrzeug geschleudert und erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Darüber hinaus waren beim Eintreffen der Rettungskräfte noch zwei weitere Verletzte in zwei verschiedenen Autos eingeklemmt und eingeschlossen. Die Tecklenburger Feuerwehr sei deshalb in ausreichender Zugstärke angerückt, wie Wehrführer und Einsatzleiter Wieland Fortmeyer vor Ort erklärte. Die Wehrleute hätten zunächst an einem Pkw die Fahrertür geöffnet, um eine Person daraus zu befreien.

An einem weiteren Pkw nahmen die Wehrleute das gesamte Fahrzeugdach ab, um die verletzte Person schonend zu retten. Insgesamt wurden bei dem Verkehrsunfall fünf Menschen verletzt, darunter klassifizierte die Polizei vier schwer und im Falle des Corsa-Fahrers eine lebensgefährlich verletzte Person. Aufgrund der Anzahl der Verletzte waren neben dem drei Notärzten auch der Ärztliche Leiter des Kreis-Rettungsdienstes als Leitender Notarzt und der diensthabende Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes vor Ort im Einsatz.

An allen vier Fahrzeugen entstanden Totalschäden. Wegen der umfangreichen Spurensicherung der Polizei und der notwendigen Bergungsarbeiten war die L591 am Donnerstag längere Zeit komplett gesperrt. Direkt an der Unfallstelle bildete sich direkt nach dem Unfall ein längerer Rückstau mit großen Lkw, der erst nach einiger Zeit sukzessive aufgelöst werden konnte.

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