Kreis bei Antragstellung für Quartierskonzepte erfolgreich
470 000 Euro Fördergeld – auch Westerkappeln und Lotte profitieren

Westerkappeln/Lotte/Kreis Steinfurt -

470 000 Euro Fördergeld fließen in den Kreis, um die energetische Nachhaltigkeit in Wohngebieten voran zu treiben. Davon profitieren auch Siedlungen in Westerkappeln und Lotte.

Donnerstag, 18.07.2019, 06:00 Uhr
 Aktuell laufen auch für die Siedlung „Paradieschen“ die Vorbereitungen für die konkrete Umsetzung der Projektmaßnahmen aus dem Quartierskonzept. Voraussichtlich ab Herbst soll es kostenlose Beratungsangebote und Beteiligungsmöglichkeiten geben.
 Aktuell laufen auch für die Siedlung „Paradieschen“ in Westerkappeln die Vorbereitungen für die konkrete Umsetzung der Projektmaßnahmen aus dem Quartierskonzept. Voraussichtlich ab Herbst soll es kostenlose Beratungsangebote und Beteiligungsmöglichkeiten geben. Foto: Frank Klausmeyer

Klimaschutzbürger 2.0, Kohlekonversion, Masterplan Sonne und Elektromobilitätskonzept stehen laut einer Pressemitteilung beispielhaft für die Bandbreite an Klimaschutzaktivitäten, die im Kreis Steinfurt für Bewegung sorgen. Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen, Kommunen und Unternehmen trügen mit ihrem Engagement dazu bei, das Ziel „energieautarker Kreis bis 2050“ zu erreichen.

Für weiteren Aufwind sorge nun die Mittelzusage der KfW-Bank: 470 000 Euro Fördergeld fließen in den Kreis, um die energetische Nachhaltigkeit in Wohngebieten voran zu treiben. Nach der erfolgreichen ersten Konzeptphase geht das landesweite Modellprojekt „Sieben auf einen Streich“ mit den sieben Kommunen Westerkappeln, Lotte, Ibbenbüren, Mettingen, Metelen und Wettringen nun in die Umsetzung. Überzeugt von den bisherigen Erfolgen des Verbundprojekts schließe sich die Gemeinde Laer an und lasse auch ein Quartierskonzept erstellen, teilt der Kreis mit. In Westerkappeln ist ein solches für die Siedlung „Paradieschen“ erstellt worden.

Das Besondere an dem KfW-Förderprogramm: nicht nur die Möglichkeiten energetischer Einsparpotenziale würden betrachtet, sondern soziodemografische, soziale und städtebauliche Aspekte seien ebenfalls zentraler Untersuchungsgegenstand. „Es geht immer auch darum, die Lebens- und Wohnqualität im Kreis dauerhaft hoch zu halten und die Nah- und Grundversorgung zu gewährleisten“, unterstreicht Landrat Dr. Klaus Effing.

Die Gesamtsteuerung übernimmt – wie schon in der ersten Phase – der energieland2050 e.V., der Verein des Kreises Steinfurt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit. „Die gemeinsame Umsetzung in sieben kreisangehörigen Kommunen ist eine große Chance, um für das Thema der energetischen Gebäudemodernisierung zu sensibilisieren. Unser Ziel ist, weitere Kommunen für das Projekt zu begeistern und zerklärt Silke Wesselmann, Geschäftsführerin des energieland2050 e. V. und Leiterin des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises Steinfurt.

Aktuell laufen die Vorbereitungen für die konkrete Umsetzung der Projektmaßnahmen aus den Quartierskonzepten. Voraussichtlich ab Herbst soll es in den einzelnen Quartieren vielfältige kostenlose Beratungsangebote geben.

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