Förderung der NRW-Stiftung
Rock‘n‘Popmuseum neue Station der NRW-Heimattouren

Gronau -

Für das Rock‘n‘Popmuseum läuft‘s besuchermäßig derzeit ausgezeichnet: An Wochenenden bilden sich schon mal Schlangen vor der Kasse, sagt Geschäftsführer Thomas Albers. In der Woche ist das Museum Ziel vieler Schulklassen.

Donnerstag, 14.03.2019, 06:37 Uhr aktualisiert: 14.03.2019, 06:40 Uhr
Die Besucher aus Herne wurden von Thomas Albers, Geschäftsführer des Rockmuseums (l.), sowie Eckhard Uhlenberg (6.v.l.), Wulf Bödeker (3.v.l) und Doris Röckinghausen (4.v.l) begrüßt.
Die Besucher aus Herne wurden von Thomas Albers, Geschäftsführer des Rockmuseums (l.), sowie Eckhard Uhlenberg (6.v.l.), Wulf Bödeker (3.v.l) und Doris Röckinghausen (4.v.l) begrüßt. Foto: Martin Borck

Für das Rock‘n‘Popmuseum läuft‘s besuchermäßig derzeit ausgezeichnet: An Wochenenden bilden sich schon mal Schlangen vor der Kasse, sagt Geschäftsführer Thomas Albers. In der Woche ist das Museum Ziel vieler Schulklassen. Das dürften in Zukunft noch mehr werden. Das Museum ist nämlich in das Projekt „Heimat-Touren NRW“ aufgenommen worden. Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung übernimmt dabei die Fahrtkosten für Klassenausflüge, wenn diese zu einem von der NRW-Stiftung geförderten Natur- oder Kulturprojekte führen. Das sind mittlerweile über 300 – und das Rockmuseum ist der jüngste Zuwachs.

Am Mittwoch fand dort die Premiere statt: Schülerinnen und Schüler der 13. Klasse der Hibernia-Gesamtschule aus Herne kamen zu Besuch. Diese Visite war gleichzeitig offizieller Saison-Auftakt der aktuellen „Heimattouren“-Auflage. Aus diesem Anlass waren NRW-Stiftungspräsident Eckhard Uhlenberg, Wulf Bödeker vom NRW-Schulministerium und Doris Röckinghausen (Westfälische Provinzial) zugegen.

„Die Heimat-Touren NRW finden im fünften Jahr statt“, sagte Uhlenberg. Seinen Worten zufolge haben rund 4000 Schulklassen aller Schulformen und Jahrgangsstufen mithilfe des Förderprogramms Ziele in NRW erkundet. Etwa 115 0000 Schülerinnen und Schüler haben von den Fördermitteln profitiert. „Das kostet Geld“, sagte Uhlenberg. 250 000 Euro steuert die NRW-Stiftung bei, 34 000 die Bauckloh-Stiftung und jeweils 12 000 Euro die Westfälische Provinzial und die Provinzial Rheinland.

Uhlenberg erinnerte daran, dass das die Stiftung – über den Förderkreis des Rock‘n‘Popmuseums – den Umbau des Museums mit 200 000 Euro unterstützt hatte. Auch für das „Heimattouren“-Programm ist offiziell der privat organisierte Förderkreis Ansprechpartner der Stiftung.

Wulf Bödeker sprach – auch im Namen von Schulministerin Yvonne Gebauer – seine Hochachtung für das Projekt aus: „Wir finden es toll, wenn Klassenfahrten nicht nur in Freizeitparks führen, sondern in Bildungseinrichtungen.“ Die „unglaubliche Unterstützung“ der Stiftung sei daher nicht hoch genug zu werten. Auch Doris Röckinghausen freute sich, dass durch die Unterstützung „Unterricht auf einer anderen Ebene“ ermöglicht werde.

Museums-Geschäftsführer Thomas Albers dankte für die Aufnahme in das Projekt „NRW-Heimattouren“. Etliche Anträge von Schulklassen aus dem Land seien bereits eingegangen.

Die Schülerinnen und Schüler, die gestern aus Herne anreisten, haben als Leistungskurse Deutsch und Biologie. Die Hiberna-Schule orientiert sich an der Waldorfpädagogik. Im Unterricht wird viel Wert auf musische, handwerkliche und künstlerische Aspekte gelegt. So spielen alle Jugendlichen ab der zehnten Klasse entweder ein Instrument oder singen im Chor mit.

Hat denn die Rock- und Popmusik überhaupt noch den Stellenwert bei der Sozialisierung von Jugendlichen wie früher? „Viele der Musiker und Bands kennen wir ja und finden sie auch gut“, so Schüler Max. Und die Musik, die heute bei jungen Leuten angesagt ist, habe ihre Wurzeln ja im Rock und Pop der Vergangenheit. Insofern waren die Jugendlichen gespannt auf das, was sie erwartete.

   

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