Stadt muss ans neu verlegte Marktpflaster
Fundamente aus dem Lot geraten

Warendorf -

Die Stadt muss noch einmal ans neu verlegte Marktpflaster. Genauer gesagt in den Untergrund. Denn zwei der sechs Fundamente für die Aufstellung des Marienbogens sind aus dem Lot geraten – wie auch immer.

Donnerstag, 14.03.2019, 05:00 Uhr aktualisiert: 14.03.2019, 09:20 Uhr
Es gibt ein Problem. Die Stadt muss noch einmal ans neu verlegte Marktpflaster. Genauer gesagt in den Untergrund. Denn zwei der sechs Fundamente für die Aufstellung des Marien-Marktbogens sind aus dem Lot geraten – wie aus immer.
Es gibt ein Problem. Die Stadt muss noch einmal ans neu verlegte Marktpflaster. Genauer gesagt in den Untergrund. Denn zwei der sechs Fundamente für die Aufstellung des Marien-Marktbogens sind aus dem Lot geraten – wie aus immer. Foto: Andreas Engbert

Es gibt ein Problem. Die Stadt muss noch einmal ans neu verlegte Marktpflaster. Genauer gesagt in den Untergrund. Denn zwei der sechs Fundamente für die Aufstellung des Marienbogens sind aus dem Lot geraten – wie aus immer. Niels Heermann, Leiter des Tiefbauamtes der Stadt, bestätigte gegenüber unserer Zeitung, dass sich die Bogengemeinschaft an die Stadt gewandt habe, weil nach der Aufstellung im vergangenen Jahr Schäden am historischen Marktbogen entstanden sind. Zurzeit wird eine Lösung gesucht. Das Problem: Greift der Fuß des Marktbogens in das verkantete Rohrfundament, kann es zu Verziehungen des Bogens kommen. So passiert. Zurzeit wird der Bogen im Baubetriebshof repariert.

Dass ein zweites Rohrfundament ebenfalls nicht mehr im Lot ist, führt der Leiter des Tiefbauamtes auf Absackungen im Untergrund zurück. Eingeschaltet wurde bereits ein Vermessungsbüro. Mit dem Ergebnis, dass sich die Hülsen, die zum Rohrfundament führen und sozusagen ebenerdig mit dem Marktpflaster abschließen in Lage und Höhe völlig in Ordnung sind.

Was tun? „Der Aufwand ist überschaubar“, so Heermann. „In einem Fall kann man eine Hülse austauschen.“ Kernbohrung? In dem anderen Fall sei es möglich, den Bogenfuß so zu ändern, indem er sich wieder passgenau in das Rohrfundament schiebt – zum Beispiel durch Anschweißen eines Ansatzstückes. Hier einen Mangel oder gar eine Schuld zuzuweisen, so Heermann, sei schwierig. Die Fundamente für den Marktboden seien alt. Ein Austausch war im Rahmen der Pflasterung des Marktes nicht vorgesehen. Was festgehalten wurde: „Ein Rohrfundament ist im Rahmen der Bauphase von der ausführenden Baufirma beschädigt worden“, so Heermann. „Es befindet sich jetzt nicht mehr im Lot.“ Daran kann sich auch Bogenvater Josef Dreischulte erinnern: „Der Bagger hatte das Rohrfundament schon in der Schaufel.“

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