„Eises Kälte“ feiert Premiere
Ein Hauch von Hollywood

Altenberge -

Weltpremiere in Altenberge: Der Film „Eises Kälte“ wurde in der Gooiker Halle zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Für das passende Hollywood-Flair sorgten ein roter Teppich und weiße Limousinen.

Sonntag, 18.11.2018, 19:59 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 18.11.2018, 19:28 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 18.11.2018, 19:59 Uhr
Hollywood-Flair vor der Gooiker Halle: Für die Filmpremiere von „Eises Kälte“ wurde extra der rote Teppich ausgerollt.
Hollywood-Flair vor der Gooiker Halle: Für die Filmpremiere von „Eises Kälte“ wurde extra der rote Teppich ausgerollt. Foto: Rainer Nix

Der nicht enden wollende Applaus am Ende der Vorführung des Films „Eises Kälte“ bewies der Crew, dass sie überzeugende Arbeit abgeliefert hatte. Am Samstagabend umgab ein Hauch von Hollywood die Gooiker Halle, in der mehr als 700 erwartungsvolle Zuschauer aus Altenberge, Nordwalde und Umgebung eine „Weltpremiere“ miterleben. Bereits eine halbe Stunde vor Einlass war der rote Teppich ausgerollt, der Eingang dicht umlagert. Dreimal fuhr eine weiße Stretch-Limousine vor. Ihr entstiegen die maßgeblichen Akteure des Films, Blitzlichtgewitter natürlich inbegriffen.

Mysterythriller aus dem Münsterland

Der Mysterythriller aus dem Münsterland, gedreht an Originalschauplätzen in Altenberge, verfehlte seine Wirkung nicht. Verquickt werden zwei Zeitebenen aus dem „Jetzt“ und der Vergangenheit des Jahres 1860. Schüler finden bei einer Führung durch den Eiskeller der ehemaligen Brauerei Beuing eine Leiche, die noch in erstaunlich gutem Zustand ist. Ihr Alter wird dennoch auf 150 Jahre geschätzt. Kommissarin Karen Leymann, sensibel verkörpert von Louise Lejeune, nimmt die Ermittlungen auf, obschon die Staatsanwaltschaft den Fall schnell zu den Akten legt. Der Eiskeller erweist sich als Zeitschleuse in die Vergangenheit, sie bewegt sich unter den Menschen des 19. Jahrhunderts ohne von ihnen wahrgenommen zu werden. Dann wird es gruselig, denn die Protagonistin merkt, dass die Geschichte einer Frau von damals mit ihrem eigenen Schicksal eng verbunden ist.

Filmpremiere von „Eises Kälte“ in Altenberge

1/8
  • Regisseur Roland Busch (links) und Autor Klaus Kormann erwartungsvoll vor der Premiere.

    Foto: Rainer Nix
  • Zur Premiere des Films kamen mehr als 700 Zuschauer.

    Foto: Rainer Nix
  • Die Hauptdarstellerin Louise Lejeune und Werner Bußmann, der den Vater des an der Handlung beteiligten Ermittlers spielte.

    Foto: Rainer Nix
  • Hollywoodatmosphäre bei der Ankunft der Stretch Limousine.

    Foto: Rainer Nix
  • Klaus Uhlenbrock, der das Drehbuch schrieb, im Gespräch.

    Foto: Rainer Nix
  • Roter Teppich, weiße Limousine: Die Veranstalter hatten für das passende Flair bei der Premiere gesorgt.

    Foto: Rainer Nix
  • André Fischer ist der Schöpfer der Filmmusik in „Eises Kälte“.

    Foto: Rainer Nix
  • Bevor es los ging, mussten sich die Zuschauer erst mal in eine Warteschlange vor dem Eingang einreihen.

    Foto: Rainer Nix

„Der Film war total toll“, sagte eine Zuschauerin aus Altenberge nach dem Abspann. „Besonders hat mir die mystische Atmosphäre gefallen, er war keine Minute langweilig. Interessant auch, dass die Handlung an Orten wie dem Eiskeller spielte, wo ich selbst schon gewesen bin. Teilweise habe ich alte Gebäude wieder erkannt.“ So empfand ein Großteil der mehr als 700 Premierengäste. Doch wo Licht, da ist auch Schatten. Eine Havixbeckerin fühlte sich „nicht abgeholt“. Für sie waren zu viele Klischees verarbeitet.

„Es war definitiv ein Low-Budget-Film“

„Ich finde wir haben einen sehr guten Cast von insgesamt 300 Akteuren inklusive Komparsen und Kleindarstellern zusammen bekommen“, sagte Regisseur Roland Busch. Er wohnt genau wie Klaus Kormann, auf dessen Buch die Handlung basiert, in Nordwalde. „Es war definitiv ein Low-Budget-Film“, sagte Busch. „Bei 25 000 Euro könnte man fast von einem ‚No-Budget-Film‘ sprechen.“ Mit wenig Geld etwas zu produzieren sei immer schwierig, doch alles sei machbar. Wichtig war ihm, Schauspieler aus der Umgebung zu engagieren. Die Hauptdarstellerin und weitere Akteure stammen von der Theatergruppe „Das Törchen“ aus Havixbeck.

Premiere nach zwei Stunden ausverkauft

Das Drehbuch schrieb Klaus Uhlenbrock, selbst Buchautor und Regisseur. Er bezeichnete die Zusammenarbeit mit Kormann als „sehr kreativ“. Singer-Songwriter André Fischer fand es spannend, die Filmmusik zu schreiben. Drei Mal wurde der Film am Wochenende in Altenberge gezeigt – die Premiere war nach zwei Stunden ausverkauft. Doch das soll nur der Anfang sein: Am 6. Dezember soll die Produktion „Eises Kälte“ im Steinfurter Kino zu sehen sein.

Filmdreh „Eises Kälte“

1/24
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
  • Action in „Hollichwood“ Foto: Martin Fahlbusch
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6200529?categorypath=%2F2%2F62%2F798625%2F819239%2F
Nachrichten-Ticker