Bodenwellen zwischen Steinfurt und Nordwalde
Hoch und runter auf der B 54

Steinfurt -

Die B 54 zwischen Borghorst und dem Nordwalder Kreuz gleicht in beiden Fahrtrichtungen gerade einer Berg-und-Tal-Bahn. Und die Sachverständigen des Landesbetriebs Straßenbau NRW wissen nicht, warum. Die Autofahrer dürfen bis zur Reparatur nicht schneller als 70 fahren.

Mittwoch, 26.09.2018, 06:45 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 26.09.2018, 06:45 Uhr
An die Tempo-70-Schilder werden sich die Autofahrer auf der B 54 gewöhnen müssen. Dort bremsen Bodenwellen den Verkehr.
An die Tempo-70-Schilder werden sich die Autofahrer auf der B 54 gewöhnen müssen. Dort bremsen Bodenwellen den Verkehr. Foto: Axel Roll

Wie Heiner Lütke-Wenning, Sprecher der münsterischen Niederlassung, auf Anfrage erläutert, wurden die plötzlich auftretenden Wellen am Rand der Straße entdeckt. Warum diese Achterbahn so unvermittelt entstanden ist, kann er derzeit nur vermuten. „Diese Erscheinungen können der langen Trockenheit geschuldet sein“, sagt Lütke-Wenning.

Fahrbahn könnte absacken

Es sei aber auch nicht ausgeschlossen, dass die Fahrbahn noch weiter absackt. „Wir haben umgehend ein entsprechendes Ingenieursbüro mit einer tiefgehenden Untersuchung beauftragt“, so der Sprecher des Landesbetriebs. Die Sachverständigen werden aber erst in der zweiten Oktoberwoche mit ihren Untersuchungen und Bohrungen beginnen.

Mit Behinderungen zu rechnen

Danach soll alsbald eine Firma mit der Beseitigung der Schäden auf der viel befahrenen Bundesstraße beauftragt werden. Behinderungen während der Arbeiten sind damit wieder programmiert.

Ehe es aber so weit ist, werden sich Auto- und Lkw-Fahrer an die Tempo-70-Schilder zwischen Borghorst und Nordwalde gewöhnen müssen, wie Heiner Lütke-Wenning auf Anfrage betont: „Bis dahin werden wir mit einer entsprechenden Beschilderung für die Verkehrssicherheit sorgen.“

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