Dramatischer Unfall auf der K3 mit schwer verletztem Fahrer
Mit voller Wucht in den Gegenverkehr

Everswinkel -

Schwerer Unfall am Freitagvormittag auf der Kreisstraße 3 zwischen Everswinkel und Warendorf. Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw wurde ein Fahrer so schwer verletzt, dass er mit dem Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik Münster geflogen werden musste. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Aufprall total zerstört.

Freitag, 17.08.2018, 14:36 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 17.08.2018, 14:28 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 17.08.2018, 14:36 Uhr
Mit voller Wucht knallte der Ford-Kleinwagen (im Vordergrund) auf der Gegenfahrbahn in den Volvo. Die Feuerwehr mussten den Ford-Fahrer per Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreien.
Mit voller Wucht knallte der Ford-Kleinwagen (im Vordergrund) auf der Gegenfahrbahn in den Volvo. Die Feuerwehr mussten den Ford-Fahrer per Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreien. Foto: Kortenjann

Gegen 9.47 Uhr war der Alarm bei der Feuerwehr eingegangen, in der die Rede von zwei eingeklemmten Personen war. Die First-Responder waren zuerst am Unfallort und versorgten die Verletzten, bevor nacheinander zwei Notärzte sowie zwei Rettungstransportwagen jeweils aus Telgte und Sendenhorst eintrafen wie auch Einsatzkräfte der Löschzüge aus Everswinkel und Alverskirchen.

Was war passiert: Zur besagten Zeit war ein Ford Fiesta auf der Straße von Everswinkel in Richtung Warendorf unterwegs, aus der Gegenrichtung nahte der 36-jährige Fahrer eines Volvo XC 90. Nahe des Eikelweges (Verbindungsstrecke K3 zur L793) geriet der Ford-Fahrer aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn.

 Der Volvo-Fahrer machte durch Hupen auf die Gefahr aufmerksam und versuchte noch auszuweichen, konnte den frontalen Zusammenprall aber nicht mehr verhindern, wie die Polizei erklärt. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass sich der Volvo überschlug und bei dem Ford Fiesta der Motorblock praktisch auseinandergerissen wurde.

Für die Einsatzkräfte galt es vor Ort den eingeklemmten Ford-Fahrer mittels Rettungsschere und Spreizer aus seinem Fahrzeug zu befreien. Der schwer Verletzte wurde dann notärztlich versorgt und im RTW stabil gemacht, um dann von dem alarmierten ADAC-Rettungshubschrauber abtransportiert zu werden. Der Volvo-Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon. 

Für die insgesamt 16 Einsatzkräfte der Feuerwehr unter der Leitung von Jörg Welzel galt es darüber hinaus, den Brandschutz sicherzustellen, da Benzin aus den Fahrzeugen lief. Deshalb wurden auch das Ordnungsamt und die Untere Wasserbehörde des Kreises eingeschaltet. Eine Spezialfirma übernahm die Straßenreinigung. Die Kreisstraße war für die Aufräumarbeiten über drei Stunden für den Verkehr gesperrt.

Die Identität des Fahrers des Ford Fiestas stand für die Polizei noch nicht eindeutig fest. Aufgrund der Schwere der Verletzung konnte er bislang nicht befragt werden. Die Ermittlungen zu der Person dauerten an. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf insgesamt rund 140 000 Euro, da es sich bei dem Volvo um ein Neufahrzeug handelte.

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