RUW-Verbandsschau
„Minnessota“ ist die Schönste

Rinkerode/Hamm -

Die schönste Kuh Nordrhein-Westfalens kommt aus Rinkerode. Bei der Verbandsschau in Hamm ist „WR Minnessota“ aus dem Stall von Ludger Wiewer zum „Grand Champion“ gekürt worden. Die Preisrichter bezeichneten das rotbunte, vier Jahre alte Tier als eine „Ausnahmeerscheinung“.

Montag, 30.10.2017, 05:00 Uhr

„WR Minnessota“, die überragende rote Zweitkalbskuh der Familie Wiewer aus Rinkerode, wurde zum „Grand Champion 2017“ der RUW-Schau gekürt. Darüber freuten sich Ludger Wiewer und Tochter Leonie, die mit insgesamt sechs Tieren nach Hamm gefahren waren.
„WR Minnessota“, die überragende rote Zweitkalbskuh der Familie Wiewer aus Rinkerode, wurde zum „Grand Champion 2017“ der RUW-Schau gekürt. Darüber freuten sich Ludger Wiewer und Tochter Leonie, die mit insgesamt sechs Tieren nach Hamm gefahren waren. Foto: Christine Massfeller

Die 17. Schau der Rinder-Union West (RUW) in den Hammer Zentralhallen ist für die Zuchtstätte von Ludger Wiewer ein grandioser Erfolg gewesen. In gleich drei von sechs Kategorien belegten die Tiere des Rinkeroders die ersten Plätze. Eine seiner Kühe wurde gar zur schönsten des Abends gekürt.

Etwa 150 Tiere der Rassen „Holstein“, „Fleckvieh“ sowie „Jersey“ kämpften bei der alle zwei Jahre stattfindenden Verbandsschau um die begehrten Siegertitel. Das Preisrichtertrio wählte am Ende der Veranstaltung unter Beifall der zahlreichen Besucher die rotbunte Kuh „WR Minnessota“ von Ludger Wiewer zum „Grand Champion“. Das vierjährige Tier ist aktuell also das schönste im Verband, der die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland umfasst.

Etwa zwei Wochen haben die Vorbereitungen gedauert, erzählt Leonie Wiewer, die gemeinsam mit ihrem Vater Ludger und insgesamt sechs Kühen an der Schau teilgenommen hat. Die Tiere verbrachten im Vorfeld als Gruppe Zeit in einem extra mit Stroh ausgelegten Stall, wurden geschoren und gewaschen und mit Heu gefüttert, damit das Fell schön glänzt. „Das ist schon ein Wohlfühlprogramm für die Tiere“, weiß Leonie Wiewer.

Einen Tag vor dem großen Auftritt erfolgte die Anreise nach Hamm. „Von da an waren wir 44 Stunden am Stück wach“, erzählt die Rinkeroderin, denn man müsse aufpassen, dass die frisch gesäuberten Tiere sich nicht wieder einkoten. „Da stehen wir die ganze Zeit mit dem Eimer in der Hand parat.“

Dann wurden die Tiere in verschiedene Kategorien eingeteilt – je nachdem, wie oft sie schon gekalbt haben – und in Kleingruppen durch die Arena geführt. Drei der Rinkeroder Kühe wurden am Ende zu den Siegerinnen ihrer Kategorie bestimmt.

Bei den rotbunten Färsen fiel die Wahl der Jury auf die „enorm typstarke ‚Mad Max‘-Tochter ‚THD Romad‘“ aus der Züchtergemeinschaft Wiewer, Köster, Wiethege. Auch bei der Wahl zum „Junior Champion“ führte an ihr kein Weg vorbei. Zur Siegerfärse bei den einkalbigen Schwarzbunten kürten die Preisrichter die „sehr feinzellige und mit einem fantastischen Hintereuter ausgestattete ‚Ladd-P‘-Tochter ‚WR Maxima‘“, heißt es in der Pressemitteilung der RUW.

„Das wohl beeindruckendste Bild des Abends bot die Siegerauswahl der jungen roten Kühe“, so die Veranstalter. Hier wurde „WR Minnessota“, laut RUW eine „Ausnahmeerscheinung“, zur Siegerin gekürt.

Zur abschließenden Wahl des „Grand Champion“ zogen alle sechs Kategorie-Sieger noch einmal einzeln in den Ring. „Die Entscheidung der Preisrichter hatte sich bereits im Laufe des Abends abgezeichnet“, so die Veranstalter. Die Wahl fiel auf die überragende „WR Minnessota“, was den grandiosen Auftritt von Familie Wiewer in Hamm krönte.

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