Sendens Familienbad soll attraktiver werden:
Wunschzettel fürs Cabrio

Senden -

Das Cabrio soll auch in Zukunft mit anderen Bädern konkurrieren können. Daher soll eine Studie klären, was sich die Sendener zur Attraktivierung wüschen. Auf dieser Basis entscheidet schließlich der Rat, welche Investitionen sinnvoll erscheinen.

Dienstag, 24.10.2017, 17:26 Uhr

Mithilfe eines umfangreichen Fragebogens hielten die Studierenden Saskia Schmidt und Omar Mustapha am Montagnachmittag und am Montagabend Wünsche, Anregungen und Kritik der Badegäste fest.
Mithilfe eines umfangreichen Fragebogens hielten die Studierenden Saskia Schmidt und Omar Mustapha am Montagnachmittag und am Montagabend Wünsche, Anregungen und Kritik der Badegäste fest. Foto: sff

Das Cabrio schwimmt seit seiner Inbetriebnahme im September 2007 auf einer Welle des Erfolgs. Zuletzt konnte 2016 mit 258.000 Badegästen ein Rekord verzeichnet werden. Unter anderem auch deshalb, weil andere Bäder in der Region durch Baumaßnahmen zeitweise nicht in Betrieb waren und deren Gäste ins Cabrio auswichen. Eine von der Gemeinde und von der Betreibergesellschaft in Auftrag gegebene Studie soll nun klären, was sich die Sendener in Zukunft von ihrem Bad wünschen und wie es attraktiver werden kann, um im Konkurrenzvergleich zu bestehen.

Dazu befragten Studierende der Fachschule für Wirtschaft am Ludwig-Erhard Berufskollegs am Sonntag und am Montag insgesamt 100 Badegäste vor Ort im Cabrio. Anfang November sollen zusätzlich 1000 zufällig ausgewählte Haushalte in Senden, Ottmarsbocholt und Bösensell angeschrieben und über das Cabrio befragt werden. Damit wird auch die Meinung derjenigen erfasst, die das Bad nicht oder selten nutzen.

„Die Ergebnisse der Umfrage im Cabrio und der Haushaltsbefragungen sind eine Entscheidungshilfe für die Politik, welche größeren Investitionen sinnvoll sind. Es geht darum, dass das Cabrio auch weiterhin in der Bäderlandschaft wahrgenommen wird“, sagt Volker Sowade, Mitarbeiter des Sport- und Kulturamtes. Ergebnisse der umfangreichen Studie sollen bis Ende Januar 2018 vorliegen.

Die Ergebnisse der Umfrage und der Haushaltsbefragungen sind eine Entscheidungshilfe für die Politik.

Volker Sowade vom Sendener Sport- und Kulturamt

Neben den Vorschlägen und Erkenntnissen der Betreibergesellschaft seien die Wünsche, Anregungen und Kritik der Sendener Bevölkerung für den politischen Entscheidungsprozess ausschlaggebend. „Trotz der Einnahmen von rund 1,2 Million Euro hat das Cabrio einen erheblichen Zuschussbedarf, der sich inklusive Abschreibungen auf rund 800.000 Euro jährlich beläuft“, verdeutlicht Sowade, wie wichtig die Kundenorientierung ist. Denn auch die Konkurrenz schläft nicht. So soll beispielsweise das DüB in Dülmen ab Mai 2018 auf den neusten Stand gebracht werden. Und in Werne ist im Frühjahr 2019 das die Eröffnung des größten Sole-Bades in der Region geplant.

Ausführlicher Fragebogen zu Service, Angeboten und Wünschen

Bei der Befragung der Badegäste ging es unter anderem um die Bewertung der Sauberkeit, der Sicherheit, des Service, der Wassertemperatur und der Wartezeiten.

Ferner wurde nach der Qualität der Speisen, nach dem Preis-Leistungsverhältnis der Gastronomie und dem Tarifangebot gefragt. Darüber hinaus konnten die Badegäste Vorschläge zur Attraktivierung des Bades machen. Konkret gefragt wurde nach Erweiterungen der Wasserflächen, des Wellness- und des Kinderbereiches. -sff-

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