Stadt Warendorf hat Architekturbüro beauftragt
Kommt endlich der Bahnhof?

Warendorf -

Die Stadt wünscht sich eine Veränderung an dieser wichtigen Stelle. Am 13. Januar 1995 brannte Warendorfs Bahnhof ab. Seitdem gab es immer wieder Nutzungs- und Gestaltungsvorschläge für das städtische Bahnhofsgrundstück. Trotz vieler positiver Ansätze gibt es in der Kreisstadt bis heute kein Bahnhofsgebäude. Die Stadt hat das Warendorfer Planungsbüro Altefrohne beauftragt, sich Gedanken über die Gestaltung des städtischen Bahnhofsgeländes neben der Radstation zu machen. Ein entsprechender Entwurf wird jetzt in der Sitzung des Umwelt-, Planungs- und Verkehrsausschusses am Donnerstag (20. August) vorgestellt.

Donnerstag, 13.08.2015, 05:00 Uhr

Neuer Impuls am Bahnhof: Die Stadt hat das Planungsbüro Altefrohne beauftragt, sich Gedanken über die Gestaltung des städtischen Bahnhofsgeländes neben der Radstation zu machen.
Neuer Impuls am Bahnhof: Die Stadt hat das Planungsbüro Altefrohne beauftragt, sich Gedanken über die Gestaltung des städtischen Bahnhofsgeländes neben der Radstation zu machen. Foto: Edler

Der eingeschossige Gebäudekomplex (Aufstockung möglich) sieht einen Kiosk, ein Café mit Außenplätzen, eine Verkaufshalle, Warteplätze für Bahnreisende sowie eine öffentliche Toilettenanlage vor.

Der sogenannte Bahnhofs-Kiosk in der Höhe der Bahnhofstraße ist behelfsmäßig in Containern untergebracht. Seit mittlerweile 18 Jahren arbeitet Kiosk-Betreiberin Petra Kirscht in dem Container-Provisorium mit Dixie-Klo.

Die Stadt setzt jetzt auf einen „kostengünstigen eingeschossigen Zweckbau mit Aufstockungsmöglichkeit“. Nach einer vorläufigen Kostenschätzung der Planungsgesellschaft Altefrohne liegen die Baukosten bei rund zwei Millionen Euro.

„Ein solcher Zweckbau könnte sich wirtschaftlich rechnen, wenn die Vermietung der vorgesehenen Verkaufs- und Kioskflächen zu einem marktüblichen Preis gelingt“, heißt es in der städtischen Sitzungsvorlage für den 20. August. Jetzt soll geprüft werden, ob sich ein Bahnhofsgebäude rechnet – gegebenenfalls mit finanzieller Unterstützung durch die Stadt.

Die Warendorfer Grundstücksgesellschaft könnte das Gebäude bauen und verwalten. Sie ist eine städtische Tochter, deren Aktivitäten seit längere Zeit ruhten. Die Sitzung beginnt um 17 im Rathaus am Markt.

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