Ehemaliges Truppenübungsgelände Borkenberge
Mörsergranate lag am Wegesrand

Lüdinghausen -

Schon fast gebetsmühlenartig betonten die Verantwortlichen für das ehemalige Truppenübungsgelände Borkenberge die Gefährlichkeit dieser Region. Seit 1840 schießen dort die Militärs, oder Rüstungsbetriebe wie Krupp testen Kanonen und Granatwerfer.

Freitag, 07.08.2015, 21:58 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 07.08.2015, 21:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 07.08.2015, 21:58 Uhr
Aus britischen Beständen stammt diese Mörsergranate, die am Freitag auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplanes Borkenberge gefunden wurde.
Aus britischen Beständen stammt diese Mörsergranate, die am Freitag auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplanes Borkenberge gefunden wurde. Foto: Lammers

Dass die Warnung, dass das Gelände mit Munitionsresten „verseucht“ ist, keine leere Drohung ist, stellten am Freitag die Teilnehmer einer Informationsfahrt durch das Gelände fest: Neben der Straße lag eine britische Mörsergranate.

In der Vergangenheit waren immer wieder Munitionsreste gefunden worden. Aus diesem Grunde sind auch die Fahrzeuge , mit denen Pflegearbeiten auf dem Gelände vorgenommen werden, gepanzert, erläuterte Ulrich Rost , Leiter des Forstbetriebes Rhein-Weser, die permanent drohenden Gefahren auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz.  

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3429767?categorypath=%2F2%2F62%2F798625%2F819239%2F
Nachrichten-Ticker