Familien-Ratgeber
Mit Enkeln offen über Gebrechen sprechen

Oma und Opa sind ein wichtiger Ruhepol für Kinder. Aufgrund ihrer Lebenserfahrung lassen sie viele Dinge entspannter angehen und sind vom Alltagsstress weniger beansprucht als viele Eltern. Was aber, wenn es den Großeltern nicht mehr so gut geht?

Freitag, 07.12.2018, 05:04 Uhr aktualisiert: 07.12.2018, 05:06 Uhr
Wenn Oma nicht mehr so gut laufen kann, dann wird eben mit der Modellbahn gespielt.
Wenn Oma nicht mehr so gut laufen kann, dann wird eben mit der Modellbahn gespielt. Foto: Marc Tirl

Köln (dpa/tmn) - Kleine Kinder sind genügsame Wesen: Sind Oma oder Opa körperlich nicht mehr so fit, macht den Enkeln das meist wenig aus. Dann heißt es eben Kartenspielen oder Malen statt Fangenspielen.

Am besten erklären Eltern und Großeltern den Kindern gemeinsam, wenn ein Großelternteil erkrankt oder nicht mehr so leistungsfähig ist, sagt Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA).

Hütet ein mehr und mehr gebrechliches Großelternteil die Enkel allein, gilt es vorsichtig zu sein: «Die Sicherheit des Kindes geht vor», sagt Sowinski. Ein wildes Kind, das auch schon mal auf die Straße rennt, sollte dazu in der Zeit bei Oma keine Gelegenheit haben.

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