Eltern als Vorbild
Onlinesucht bei Kindern: Eltern beugen mit klaren Regeln vor

Heutzutage werden Kinder immer früher an das Internet und seine vielen Facetten herangeführt. Daher besteht auch schnell die Gefahr der Abhängigkeit. Deswegen sollte es eine klare Abstimmung zwischen Eltern und ihrem Nachwuchs bei der Nutzung geben.

Dienstag, 01.11.2016, 04:52 Uhr

Das Thema Internetnutzung wird für Eltern immer zentraler. Zwischen Eltern und Kindern sollten klare Regeln herrschen, wie viel Zeit der Nachwuchs täglich am PC oder Pad verbringt.
Das Thema Internetnutzung wird für Eltern immer zentraler. Zwischen Eltern und Kindern sollten klare Regeln herrschen, wie viel Zeit der Nachwuchs täglich am PC oder Pad verbringt. Foto: Ole Spata

Weinheim (dpa/tmn) - Um ein Übermaß an Onlinenutzung bei Kindern zu verhindern, sollten Eltern von Beginn an feste Grenzen setzen. Zum Beispiel können sie mit dem Nachwuchs vereinbaren, dass grundsätzlich erst nach den Hausaufgaben gesurft wird und auch dann nur eine Stunde lang.

Gibt es diese festen Vereinbarungen, müssen Eltern nicht mit Sohn oder Tochter täglich neu diskutieren, wie lange am Tag der Computer an sein darf, berichtet die Zeitschrift «Psychologie heute» (Ausgabe November 2016). Werden die Regeln nicht eingehalten, sollten Eltern die Nutzung des Internets nicht von heute auf morgen ganz untersagen. Besser ist es, es erst einmal für einen Tag zu verbieten - und es dann wieder zu erlauben, wenn das Kind zusichert, dass es sich künftig an die Regeln hält.

Grundsätzlich müssen Eltern sich bewusst machen, dass sie beim Thema Onlinenutzung Vorbild sind und sich kritisch selbst hinterfragen: Wie viele Abende pro Woche sitzen sie allein vor dem PC? Liegt bei den Mahlzeiten das Handy am Essenstisch und wird es zwischendurch gecheckt?

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