Vier Schicksale
Dokudrama «Die Unsichtbaren»

Die Judenverfolgung ist ein schwarzes Kapitel der deutschen Geschichte. Während der Schreckenszeit gelang es einigen Betroffenen dennoch zu überleben. In dem Dokudrama sprechen vier von ihnen über ihre Erfahrungen.

Montag, 23.10.2017, 11:54 Uhr

Jochen Arndt (Lucas Reiber, l) und Bruno Gumpel (Rick Okon, r) umarmen einen Freund.
Jochen Arndt (Lucas Reiber, l) und Bruno Gumpel (Rick Okon, r) umarmen einen Freund. Foto: Peter Hartwig

Berlin (dpa) - Es ist ein besonderes Kapitel aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs: Etwa 5000 Juden überleben in Deutschland, weil sie untertauchen können. Rund 1700 davon in Berlin.

Der Film «Die Unsichtbaren - Wir wollen leben» greift vier der Schicksale auf und erzählt sie in einem Mix aus Dokumentation und Spielfilm: Interviews mit den Überlebenden werden kombiniert mit dokumentarischen Szenen des Stadtlebens jener Zeit und nachgespielten Sequenzen. Die Geschichten unter anderem über einen Passfälscher und einen Widerstandskämpfer gewinnen dadurch an Glaubwürdigkeit.

Die Unsichtbaren - Wir wollen leben, Deutschland 2017, 110 Min., FSK ab 12, von Claus Räfle, mit Alice Dwyer, Max Mauff, Ruby O. Fee und Aaron Altaras

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