Schreckensort
«Das Gelände»: Langzeitdokumentation

Seit Mitte der 80er Jahre hat Regisseur Martin Gressmann die Wandlung eines geschichtlich schwer belasteten Geländes an der Berliner Mauer mit der Kamera begleitet.

Montag, 07.11.2016, 10:26 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 04.11.2016, 09:49 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 07.11.2016, 10:26 Uhr
2010 wurde das Dokumentationszentrum «Topographie des Terrors» eröffnet.
2010 wurde das Dokumentationszentrum «Topographie des Terrors» eröffnet. Foto: Gregor Fischer

Berlin (dpa) - Da, wo in Berlin jetzt die Dauerausstellung « Topographie des Terrors » ist, planten und organisierten einst die Nationalsozialisten Terror und Völkermord.

Rund um die heutige Niederkirchnerstraße waren das Hauptquartier der Geheimen Staatspolizei mit eigenem Gefängnis, die Reichsführung SS, sowie, während des Zweiten Weltkriegs, das Reichssicherheitshauptamt.

Für seine Langzeitdokumentation hat Regisseur Martin Gressmann diesen speziellen Berliner Ort seit Mitte der 1980er Jahre mit seiner Kamera begleitet. Der Film «Das Gelände» zeigt die Entwicklung des Brachlandes bis zur Eröffnung des Dokumentationszentrums «Topographie des Terrors». Der Film trägt das Prädikat «wertvoll».

(Das Gelände, Deutschland 2014, 93 Min., FSK ab 0, von Martin Gressmann)

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