So läuft der Umbau des Bahnhofes
Das große Brückenpuzzle beginnt

Dülmen. Gut voran gehen die Umbauarbeiten am Dülmener Bahnhof. Vor allem der Bau der neuen Brücke geht in die heiße Phase: Hier ist der 15. Mai ein entscheidendes Datum.

Freitag, 16.04.2021, 20:30 Uhr
So läuft der Umbau des Bahnhofes: Das große Brückenpuzzle beginnt
60 Meter lang ist der Unterbau für die künftige Fußgänger- und Radfahrerbrücke am Dülmener Bahnhof. Foto: Stadt Dülmen

Den 15. und 16. Mai dürften sich große Teile des Dülmener Bauamtes vermutlich schon rot im Kalender angestrichen haben. Wenn alles gut geht, wird nach diesem Wochenende der Umbau des Dülmener Bahnhofes einen gewaltigen Schritt vorangekommen sein. Denn am Abend des 15. Mai wird die neue Fußgänger- und Radfahrerbrücke von einem oder sogar zwei Kränen an ihren Platz gehoben werden.

„Die große Herausforderung ist die termingerechte Fertigstellung“

„Wir sind gerade in einer heißen Phase. Die große Herausforderung ist die termingerechte Fertigstellung“, berichtet Stadtbaurat Markus Mönter. Bereits Anfang 2020 hatte die Stadt die für das Einheben nötige Sperrpause bei der Bahn beantragt, ergänzt Gesamtkoordinator Philipp Scholz.

„Die Verträge mit den Unternehmen sind so geschlossen worden, dass der Termin gehalten werden kann“, fügt der Stadtbaurat hinzu. Mönter hofft inständig, dass auch die äußeren Bedingungen am 15. Mai mitspielen werden - und kein starker Wind die Pläne durchkreuzt.

Brückenteile werden vor Ort montiert

Einen Monat vor diesem Termin ist allerdings von der künftigen Brücke am Bahnhof noch nicht viel zu erkennen. Zumindest auf den ersten Blick. „Die wesentlichen Teile sind noch beim Unternehmen, das die Brücke baut“, bestätigt Mönter.

Die großen Einzelteile werden im Betrieb gefertigt, dann nach Dülmen geliefert und hier vor Ort, auf einer Fläche am Baumschulenweg, montiert.

Impressionen vom Umbau des Dülmener Bahnhofes im April 2021

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  • Foto: Kerstan/Hülsheger/Stadt Dülmen
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Zwei Fachwerkträger kommen nächste Woche

Aber das erste - und wohl auch längste - Teil dieses XXL-Puzzles ist bereits zu sehen: die künftige Fahrbahn. Die kommt auf eine stolze Spannweite von 60 Metern. Und wirkt momentan noch etwas instabil für einen Brückenuntergrund.

Das Gewicht werde jedoch später über die vier Fachwerkträger getragen werden, erläutert Projektleiter Klemens Hetrodt. In der kommenden Woche werden die ersten beiden davon geliefert werden.

Mehr über den Umbau des Bahnhofes lesen Sie in der DZ-Ausgabe von Samstag. So gibt es zum Beispiel gute Nachrichten für Autofahrer.

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